Erfolgreicher Start für die Kongressmesse akut in Bremen: Umfangreiches Programm rund um Notfallmedizin und Rettung

Mit einer Sitzung zu Herausforderungen durch neue Antriebstechnologien und Energien startete am Freitag die Kongressmesse „akut – Deutsches Forum Notfallmedizin & Rettung“ in der Messe Bremen. Insgesamt diskutierten bis zum Samstag mehr als 110 Referenten mit den teilnehmenden Notfallmedizinern, Mitarbeitern von Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen, Feuerwehrleuten und Katastrophenspezialisten verschiedene Aspekte des Rettungswesens.

Vier Experten sprachen am Freitag über die Einsatztaktik bei Unfällen in Biogasanlagen und den Umgang mit Fahrzeugen, die mit Gas oder Strom betrieben werden. Insgesamt diskutierten bis zum vergangenen Samstag mehr als 110 Referenten mit den teilnehmenden Notfallmedizinern, Mitarbeitern von Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen, Feuerwehrleuten und Katastrophenspezialisten verschiedene Aspekte des Rettungswesens.

Rescue Days: Technische Rettung und Hilfe durch Feuerwehren

Parallel fanden in den Messehallen die WEBER Rescue Days statt, die weltweit größte Veranstaltung in technischer Rettung und Hilfe durch Feuerwehren. Rund 800 Teilnehmer aus 20 Staaten hatten sich dafür angemeldet. Interessierte konnten den Praxisübungen in den Hallen 6 und 7 zusehen.

Organisationen demonstrieren ihre Fertigkeiten

Bei der akut ging es um klassische Themenfelder wie Großschadenslagen mit einem Massenanfall an Verletzten (MANV) oder die Notfallversorgung von Kleinkindern ebenso wie neue Konzepte, darunter die Anleitung von Laien bei der Wiederbelebung bei der sogenannten Telefonreanimation. In der Messehalle 5 demonstrierten im Rahmen Industrieausstellung auch viele Organisationen ihre Fertigkeiten. Mit dabei waren unter anderem die Höhenrettungsspezialisten der Feuerwehr Oldenburg, die Rettungshunde der Freiwilligen Feuerwehr Lemwerder und die ADAC-Luftrettung.

Rettungshubschrauber-Einsätze auf Windkraftanlagen

Am Samstag demonstrierten die Luftretter um 13 Uhr, wie Laien sich Rettungshubschrauber-Einsätze auf Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee vorstellen können. Ein auf Hochseeeinsätze spezialisiertes Hubschrauber-Unternehmen seilte einen Notarzt und einen Rettungsassistenten auf die Bürgerweide ab, die dann einen Verunglückten versorgten. Anschließend sollte er gemeinsam mit Norarzt wieder an Bord gehievt werden, wobei der Arzt den Verunglückten weiter betreute. Hintergrund der Aktion sind die mit dem Ausbau der Offshore-Windenergie wachsenden Unfallgefahren.

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