Die Expertengruppe RettAssG-Novellierung wurde nach Erfüllung aller Arbeitsaufträge vom Gesundheitsministerium aufgelöst

Lich | am 16.11.2011 - 11:15 Uhr | Aufrufe: 632
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Im Januar 2008 hatte das Bundesministerium für Gesundheit eine Expertengruppe einberufen. Diese sollte im Zuge der Novellierung des Rettungsassistentengesetzes Vorarbeiten leisten. Seit Ende Oktober legte die Gruppe ihre Arbeit nieder, so dass nun das Gesundheitsministerium an der Reihe ist, einen Gestzesentwurf vorzulegen.

BVRD LogoDie Expertengruppe setzte sich sowohl aus Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums als auch aus Ministerialbeamten der Länder zusammen. Außerdem gab es noch Vertreter von ärztlicher Seite und aus den Berufsverbänden der Rettungsassitenten. Dr. Gerhard Nadler saß für den Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V (DBRD) in der Expertengruppe und Prof. Dr. Peter Sefrin vertrat nach dem Tod seines Kollegen Dr. Detlef Blumenberg die Bundesarbeitsgemeinschaft der Notärzte in Deutschland e.V. (BAND). Ingo Kolmorgen und Marco König wurden für den Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V (DBRD) berufen.

Zu den Arbeitsaufträgen der Experten zählte die Erarbeitung einer Ausbildungszielbeschreibung sowie einer Ausbildungs- und Prüfungsordung. Beides wurde in den letzten beiden Jahren vom Plenum verabschiedet. Da jetzt auch eine Aufstellung der Kosten für eine dreijährige Ausbildung zum Rettungsassitenten vorgelegt wurde, sind nun alle Arbeitsaufträge erledigt.

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Expertengruppe deshalb zum 31. Oktober 2011 aufgelöst. So ist nun das Gesundheitsministerium an der Reihe, einen Referentenentwurf für ein neues Rettungsdienstgesetz vorzulegen.

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