30 Meter hohe Bierfontäne löst in Oettingen eine Einsatz aus
Was war geschehen? An einem rund 15 Meter hohen Bierlagertank gab es einen technischen Defekt an einem sogenannten „Spundapparat“, einem Überdruckventil, mit dem während der Gärung des Bieres der jeweilige Tank verschlossen wird. So schoss das Bier plötzlich wie eine gewaltige Fontäne aus dem Kessel. Bis zu 30 Meter hoch, so schätzt die Polizei, war das Spektakel. Die Fontäne soll sogar von Hainsfarth aus noch erkennbar gewesen sein. Auf das Gelände ging gleichzeitig ein Bierregen nieder. Das Schauspiel dauerte etliche Minuten, dann ließ der Druck nach und es sickerte nur noch restlicher Schaum aus dem Tank.
In die eigene Kläranlage des Brauhauses abgeflossen
Der technische Leiter des Brauhauses, Ludwig Metz, war in der Nacht ebenso gleich vor Ort, wie die örtliche Feuerwehr mit zwei Einsatzfahrzeugen.
Wie Metz gestern gegenüber den RN erklärte, könne er die ausgelaufene Menge Bier gar nicht beziffern. Sie sei allerdings über die firmeneigene Kläranlage entsorgt worden, sodass es zu keinerlei Schaden in der Umgebung gekommen sei. In relativ kurzer Zeit sei das Problem denn auch wieder behoben gewesen.
Das bestätigte auch Oettingens Feuerwehrkommandant Thomas Fink auf Anfrage unserer Zeitung. Lediglich ein benachbartes Haus habe einige Spritzer abbekommen. Fink: „Statt mit einem normalen Regen hatten wir es diesmal mit einem Bierregen zu tun.“
Die Feuerwehrleute mussten dann freilich helfen, die klebrige und natürlich nach Bier riechende Masse auf dem Firmengelände wieder zu entfernen. Mit ihren Schläuchen spritzte die FFW das betroffene Gelände ab.
Quelle: bs
















