Brand in Erlingen: Millionenschaden
Lager für Maschinen
Mit mehreren Drehleitern versuchten die Wehren, die aus Gersthofen, Meitingen, Erlingen, Herbertshofen, Langweid, Biberbach und Dinkelscherben kamen, von oben den Brand zu löschen. Atemschutzträger versuchten, ins Innere der rund 50 mal 20 Meter großen Halle zu gelangen, wo verschiedene landwirtschaftliche Geräte wie Traktoren oder Mähdrescher gelagert waren.
Menschen sollen beim Ausbruch des Brandes nicht in der Halle auf dem Aussiedlerhof gewesen sein. Um den Wassernachschub zu garantieren, wurde mit Hilfe langer Schlauchverbindungen Wasser aus zwei Teichen in der Nähe gepumpt.
Feuer unter Kontrolle
Angelockt von der großen Rauchwolke über dem landwirtschaftlichen Betrieb im Herdmähderweg, wo es auch eine Schweinezucht gibt, kamen viele Schaulustige vor Ort. Auf der Brücke an der B 2 bildeten sich Menschentrauben. Gegen 19.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, bis in den späten Abend gab es Nachlöscharbeiten.
Die Brandursache war gestern noch nicht bekannt. Nach Auskunft von Kreisbrandrat Georg Anzenhofer hat die Kriminalpolizei die Brandstelle beschlagnahmt. Genauere Untersuchungen sollen folgen.
Keine Antwort gibt es bisher auch auf die Frage, ob der Brand im Inneren der Halle oder auf dem Dach ausgebrochen ist. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Geschätzt werden aber mehrere Millionen Euro, da allein die Photovoltaikanlage 1,5 Millionen Euro gekostet hat, wie die Einsatzzentrale mitteilte. Die Anlage sei erst vor Kurzem in Betrieb genommen worden.
Ergänzende Informationen zum Brand finen Sie hier auf retter.tv:
Erster Einsatz für neuen Katastrophenschutz-Krankenwagen
--------------------------
Bildautor: Marcus Merk

















