5 Tage versuchte er einen Notruf abzusetzen: Hobbyfotografie rettet Bergsteiger

Österreich | am 10.11.2017 - 12:05 Uhr | Aufrufe: 923

Fast eine Woche musste ein 45-jähriger Bergsteiger verletzt in einer Felsspalte verharren bis in Retter endlich fanden. Die Ersatzakkus seiner Kamera retteten möglicherweise sein Leben

30 Meter war die Kluft nach Angaben von n-tv tief, in die der Bergsteiger aus Duisburg fiel. Aufgebrochen war er bei schönem Wetter, doch dann wurde ihm Neuschnee zum Verhängnis und er stürzte durch die Schneedecke in besagte Spalte. Mit seinem Handy versuchte der 45-Jähriger mehrere Tage vergeblich Kontakt herzustellen, bis er es schließlich schaffte einem Beamten per SMS seine GPS-Daten zu übermitteln.

SMS dank Ersatzakkus

Das Auto des Bergsteigers war zwar von österreichischen Beamten unter einer dicken Schneedecke bereits gefunden worden, ohne die genauen Daten aus der SMS hätten die Retter den Mann aber nicht gefunden, berichtete einer der Beteiligten laut n-tv. Diese Not-SMS sei aber wahrscheinlich nur möglich gewesen, weil der Bergsteiger in der Lage war sein Handy mit den Ersatzakkus aus seiner Kamera zu laden. Damit hatte der Mann Glück im Unglück und wurde nach der Rettung umgehend per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Er sei in einem den Umständen entsprechend guten Zustand.

 

Bild: retter.tv Symbolbild

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