Wasserwacht-Rettungsschwimmer verunglückt tödlich bei Eisrettungsübung in Geraberg

Geraberg | am 21.01.2013 - 11:58 Uhr | Aufrufe: 9736
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Ein schreckliches Unglück hat sich am Samstagmittag in Geraberg im Ilmkreis ereignet. Ein Rettungsschwimmer tauchte während einer Eisrettungsübung plötzlich nicht mehr auf, Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Wasserwacht-Rettungsschwimmer verunglückt tödlich bei Eisrettungsübung in Geraberg Die Freiwillige Feuerwehr Arnstadt und die DRK Wasserwacht waren am Samstag zu einer Übung in das Freibad von Geraberg gekommen. Die Rettungsschwimmer wollten erstmals eine Eisrettungsübung unter realen Bedingungen durchführen. Bisher hatten die Ehrenamtlichen der Wasserwacht immer im Hallenbad geübt, wo die Eisfläche durch Schwimmhilfen simuliert wurde. Die Übung vom Samstag wurde zuvor bereits wegen schlechter Witterung verschoben, bis die Bedingungen an diesem Wochenende perfekt schienen. Die Rettungsschwimmer wollten üben, wie sie einen Menschen retten können, der ins Eis eingebrochen war. Dazu wurden in die Eisdecke auf dem Schwimmbecken zwei Löcher gesägt, die Rettungsschwimmer sollten darunter durch tauchen. Bei dieser Übung geschah schließlich das tragische Unglück.

Rettungsschwimmer verunglückt bei Eisrettungsübung in Geraberg

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Der 24 Jahre alte Ehrenamtliche aus Arnstadt war laut Polizei durch eine Sicherungsleine gesichert, als er gegen 13 Uhr in das Loch der Eisdecke stieg. Er sollte nur kurz darauf in dem zweiten Loch wieder auftauchen. Aus noch unbekannter Ursache löste sich allerdings laut Polizei die Sicherungsleine und der junge Rettungsschwimmer tauchte nicht wieder auf. Als die anderen Rettungsschwimmer bemerkten, dass etwas nicht stimmt, stiegen sie sofort ins Wasser und zogen den 24-jährigen heraus. Die Anwesenden leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, diese blieben jedoch ohne Erfolg. Der Ehrenamtliche konnte nicht mehr gerettet werden. Die Feuerwehr, das DRK und die Gemeinde stehen wegen des tragischen Unglücks unter Schock. Die Polizei hat direkt nach dem Unglück die Ermittlungen aufgenommen. Informationen darüber, wie der 24-jährige genau gesichert war und ob beispielsweise ein Rettungstaucher zur Sicherheit an der Übung beteiligt war, sind noch nicht bekannt. Der junge Mann war nicht nur beim Deutschen Roten Kreuz ehrenamtlich aktiv sondern auch bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auf der Internetseite der Wasserwacht Arnstadt steht geschrieben „Wir trauern um unseren Freund und Vereinsmitglied“. Auch die Feuerwehr Arnstadt gedenkt online ihrem Kameraden „ Wir trauern um unseren Kameraden, der bei einem Übungseinsatz, am 19.Januar 2013, sein Leben ließ. Unser Beileid und tief empfundenes Mitgefühl gehört seinen Angehörigen und den Kameradinnen und Kameraden der DRK Wasserwacht Arnstadt. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Arnstadt“

Mehr zu dem tödlichen Unfall bei der Eisrettungsübung in Geraberg lesen Sie hier

Bild: retter.tv Archivbild

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