VIDEO: So umständlich war es für die Feuerwehr im 19. Jahrhundert

Deutschland | am 12.02.2018 - 10:49 Uhr | Aufrufe: 1045

 Wenn es heutzutage brennt, dauert es vom ersten Notruf bis zu den ersten Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr meist nur wenige Minuten. Doch im 19. Jahrhundert sah das alles noch ganz anders aus. 

In einem Video, das auf YouTube zu sehen ist, wird anschaulich dargestellt, wie das Feuerwehrwesen heute im Gegensatz zu den Einsätzen von vor rund 200 Jahren aussieht. Denn wo heute Telefon, Funkmeldeempfänger, Sirenen und motorgetriebene Fahrzeuge für einen schnellen Einsatz sorgen, musste man im 19. Jahrhundert vor allem eines: laufen!

Feuerwehr im 19. Jahrhundert? Oft Handwerker

In dem Video wird gezeigt, wie beschwerlich die Arbeit der Feuerwehr - sofern es denn überhaupt eine gab - war. Zumeist Handwerker waren mit dem Brandschutz betraut und auch die mussten alles zu Fuß zurücklegen. Eine Alarmierung erfolgte durch ein Horn, das von einer Person geblasen werden musste und auch zum Brandort ging es meist auf den eigenen zwei Beinen oder bestenfalls mit Pferden. Bis die Feuerwehr dann erst einmal am brennenden Haus angekommen war, war bereits eine halbe Ewigkeit vergangen und auch dann konnte nicht gleich gelöscht werden.

Löschwasserpumpe und Atemschutzmaske? Gab es auch schon!

Denn auch Löschwasser war nicht überall so leicht verfügbar. Löschteiche mussten regelmäßig von Hand befüllt werden und wenn dort dann Wasser zur Verfügung stand, war echte Muskelkraft gefragt, denn gepumpt wurde - natürlich - von Hand. Das Brandobjekt zu betreten war lebensgefährlich, schon allein wegen der Einsturzgefahr und natürlich wegen der Rauchgase. Obwohl es damals schon, wer hätte es gedacht, eine Atemschutzmaske gab - die wurde von einem zweiten Feuerwehrmann für den Träger mittels Blasebalg belüftet.

Video: YouTube/Channel: HAMBURG CHANNEL

Bild: retter.tv Symbolbild

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