Für 25 Cent sein Leben riskiert: Flaschensammler springt vor Zug

Am Freitagabend begab sich ein 49-Jähriger Am Dortmunder Hauptbahnhof in Lebensgefahr – wegen einer PET-Flasche im Wert von 25 Cent Pfand.

Der Mann entdeckte die PET-Flasche in der Gleisanlage und sprang vor einen stehenden Zug, der jedoch bereits das Ausfahrtsignal erhalten hatte, um diese zu „bergen“.  Dass sich auf dem Gegengleis bereits ein Zug in Bewegung gesetzt hatte, interessierte den Mann nach Zeugenaussagen herzlich wenig. Ein Bahnmitarbeiter fordert den Mann daraufhin sofort auf, die Gleisanlagen zu verlassen. Beamten der Bundespolizei stellten den 49- Jährigen daraufhin zur Rede und klärten ihn über sein lebensgefährliches Verhalten auf. Da er überhaupt nicht einsichtig war, wurde gegen ihn ein 25 Euro Bußgeld verhängt.

Bundespolizei ruft zur Vorsicht auf

Erst kürzlich kam es zu einem ähnlichen Vorfall am Haltpunkt Dortmund-Möllerbrücke, als ein Mann mit Kopfhören die Gleisanlage durchquerte. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Lebensgefahr solcher Handlungen hin: Ein elektrisch betriebener Zug nähert sich nahezu lautlos, selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Durch den Luftsog eines den Bahnhof durchquerenden Zuges besteht die Gefahr, auf die Gleise gezogen zu werden, wobei der Zug nicht ausweichen kann und erst nach einem langen Bremsweg zum Stehen kommt. Deshalb ist besondere Vorsicht an Gleisanlagen geboten.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Bild: retter.tv Symbolbild

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