G20: Verletzungen der Polizei lediglich „Dehydration“?

Die Zahl der während der Ausschreitungen des G20-Gipfels verletzten Polizisten sei angeblich geringer als bisher angenommen. Ein Medienportal behauptet, in der heißen Einsatzphase vom 6. bis 9. Juli seien lediglich die Hälfte der gemeldeten 476 Verletzungen aufgetreten

Symbolbild PolizeiRecherchen des Medienportals „BuzzFeedNews“ zufolge, war die Zahl der während der ausschreitenden Proteste im Rahmen des G20 Gipfels in Hamburg (retter.tv berichtete) niedriger, als bisher angenommen. Tatsächlich waren, dem bayerischen Innenministerium zufolge, in den Tagen der Proteste vom vom 6. bis 9. Juli 231 Verletzungen von Polizisten gemeldet worden. Dieser Rückgang basiert darauf, das bisher auch die Verletzungen während der erweiterten Einsatzphase, also vom 22. Juni bis zum 10. Juli, gezählt wurden.

Strapaziöser Einsatz für die Beamten

Das brandenburgische Innenministerium schrieb in diesem Zusammenhang, dass viele der Verletzungen, wie Dehydration und Kreislaufprobleme, sich durch die Dauer des Einsatzes ergeben hatten. Zurzeit wird von 21 erheblich und zwei schwer Verletzten Beamten ausgegangen, diese Zahlen sind von der Hamburger Polizei allerdings bislang noch nicht bestätigt worden, da die Auswertung dieses Umfassenden Einsatzes noch nicht abgeschlossen ist. 

Bild: retter.tv Symbolbild

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