Sturm über dem Landkreis Stade hält Feuerwehr und Polizei in Atem

Stade | am 29.10.2013 - 09:39 Uhr | Aufrufe: 999

Die Sturmböen, die am gestrigen Nachmittag ab 13:30 Uhr über den Landkreis Stade zogen, richteten hohe Schäden an und sorgten für eine Vollbeschäftigung von Feuerwehr und Polizei, Straßenmeistereien, Bauhöfen und Forstverwaltung. In der retter.tv Bildergalerie gibt es weitere Fotos zu sehen.

Sturm über dem Landkreis Stade hält Feuerwehr und Polizei in Atem

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Insgesamt mussten bisher ungefähr 500 Einsätze durch fast alle alarmierten Ortswehren im Landkreis Stade und die verschiedenen Polizeidienststellen abgearbeitet werden. Dabei hatten hauptsächlich Bäume dem Sturm nicht standgehalten und waren in Gärten, auf Straßen und Häuser sowie fahrende und geparkte Autos gestürzt.

Dächer wurden abgedeckt

Dächer wurden abgedeckt, Dachziegel flogen durch die Gegend, Verkehrs- und Werbeschilder kippten, sowie Gerüste drohten umzustürzen. Teilweise mussten ganze Straßenstrecken für die Zeit der Bergungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Allein auf der Bahnstrecke von Harburg nach Cuxhaven waren an sieben Stellen Bäume auf die Gleise und die Oberleitungen gestürzt und hatten so den Bahnverkehr ab 13:30 Uhr komplett lahmgelegt.

Mehrere hunderttausend Euro Sachschaden

Dies führte zu erheblichen Behinderungen im ÖPNV und zu langen Wartezeiten für die Pendler, die aus Hamburg nach Hause wollten. Teilweise brauchten sie bis über 4 Stunden für die Rückfahrt. Durch Glück im Unglück gingen alle Vorkommnisse bis auf geschätzte Sachschäden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro glimpflich aus, verletzt wurde bei den Sturmschäden niemand. Einzelne Einsätze dauerten bis in die späten Abendstunden an.

In der retter.tv Bildergalerie gibt es weitere Fotos zu sehen.

Quelle: Polizeiinspektion Stade

 

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