AG FReDi und die Feuerwehrfrauen auf der RETTmobil

Retter.tv besuchte auch den Stand der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst und der Feuerwehrfrauen.

AG FReDi und die Feuerwehrfrauen auf der RETTmobil

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Ein neuer Gesetzesentwurf im Rettungsdienst sorgt derzeit für Furore. Am Stand der AG FReDi wird über genau diesen Gesetzesentwurf zum Notfallsanitätergesetz informiert. Die RETTmobil 2013 bietet dahingehend eine gute Plattform für einen bundesweiten Austausch und um eingehend zu informieren.

Nachwuchs gesucht

Auch im Bereich der Ausbildung wird am Stand der AG FReDi informiert. Händeringend suchen die Feuerwehren Nachwuchs. Die Fachmesse beitet wiederum eine gute Möglichkeit auch jungen Leuten über diesen eindrucksvollen Beruf aufzuklären. Zudem wird Aufklärungsarbeit geleistet im Bezug auf das Tätigkeitsfeld der AG FReDi. Die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst ist eine Gruppe, die den Rettungsdienst der Feuerwehren präsentiert.

Der Messestand der AG FReDi

Kleine Informationstafeln am Messestand zeigen erstaunliche Zahlen auf. Zur Zeit gibt es in Deutschland 107 Berufsfeuerwehren und 143 hauptamtlich besetzte Feuerwachen, von denen die meisten auch im Rettungsdienst tätig sind. Die Feuerwehren verfügen in ihren Reihen über ca. 19.400 Rettungsassistenten, 2650 Lehrrettungsassistenten und 9200 Rettungssanitäter. Sie betreiben bundesweit mehr als 520 Rettungswachen und besetzen täglich ungefähr 1200 Einsatzfahrzeuge.

1,7 Mio Rettungswageneinsätze

In 2011 kam über 1,7 Mio. mal ein Rettungswagen der Feuerwehr zum Einsatz und mehr als 670.000 mal wurde durch die Feuerwehr ein Notarzt zur Einsatzstelle gebracht und vor Ort bei der medizinischen Versorgung unterstützt.

Zur Abwechslung zeigt der Messestand der AG FReDi auch Bilder zur Entwicklung des Rettungsdienstes anhand eindrucksvollen Fahrzeugen von früher. Fotos des Standes seht ihr bei uns.

Die Feuerwehrfrauen

Weiterhin haben wir die Feuerwehrfrauen an ihrem Stand besucht. Ein "kleiner Verein, mit großen Zielen" zeigt sich uns dort. Die RETTmobil bietet den Feuerwehrfrauen eine gute Möglichkeit, um ihre Erfahrungen auszutauschen und um neuen Zulauf für Frauen bei der Feuerwehr zu erlangen. Bislang ist der Anteil der Frauen bei der Feuerwehr bei 1,4 %.

Seit 10 Jahren bei der Feuerwehr

Manuela Wedel, Brandinspektorin der Berufsfeuerwehr München, ist bereits seit 10 Jahren bei der Feuerwehr und berichtet am Messestand von ihren Erfahrung. Leicht würden Frauen nicht zur Feuerwehr finden. Drum bietet die Messe eine Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Aber auch Aktionen wie der "girls day" werden organisiert, um mehr Frauen in Bezug auf die Arbeit bei der Feuerwehr anzustubsen.

Gelernte Floristin

Die ursprünglich gelernte Floristin hat zudem ein Buch geschrieben mit dem Titel "Wo brennts denn?", in welchem sie über ihren persönlichen Weg zur Feuerwehr berichtet und welche Erfahrungen sie schließlich dort gemacht hat. Zu diesem kurzen Überblick über die Feuerwehrfrauen erhaltet ihr jedoch in den kommenden Tagen noch einen ausführlicheren Beitrag bei retter.tv

 

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