Der Offroadbereich der RETTmobil 2012 - ein Riesenspaß für Groß und Klein!
Der Offroad-Parcours der 12.RETTmobil in Fulda
In dem extra angelegten Bereich werden in diesem Jahr 12 Fahrzeuge namhafter Hersteller gezeigt und ausprobiert. Damit wurde der Offroad-Parcours im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal erweitert. Die Besucher können einsteigen und live das Können und die Möglichkeiten der einzelnen Fahrzeuge erleben. In dem Offroad-Parcours auf der RETTmobil wurden die Herausforderungen, die ein Einsatz im Gelände bietet nachgestellt.
Der Parcours verfügt über steile Hügel, die mit rutschigem Matsch eine echte Herausforderung für die geländegängigen Fahrzeuge darstellen. Ist ein Fahrzeug erst einmal auf dem Hügel angelangt, geht es einen sehr steilen schmalen Weg wieder hinunter. Doch nicht nur Steigungen warten im realen Einsatz auf die Spezialfahrzeuge. Mit großen, spitzen Felsbrocken ist beispielweisen eine nach einem Erdbeben zerstörte Straße nachgebaut. Die Fahrzeuge können auf der europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität zeigen, dass sie zum Beispiel auch nach Naturkatastrophen wie einem Erdrutsch oder einem Wirbelsturm einsetzbar sind. Tiefe mit Wasser gefüllte Schlaglöcher simulieren die schlechten Straßenverhältnisse in den ländlichen Gebieten zum Beispiel von Entwicklungsländern.

Fahrzeuge für den Rettungsdienst auf der RETTmobil
Geländegängige Fahrzeuge sind für den Rettungsdienst entscheidend um Verletzte auch unter widrigen Umständen sicher zu transportieren. Bei diesen Fahrzeugen wurde besonders viel Wert darauf gelegt, dass die Patienten möglichst wenig Erschütterung spüren, auch wenn das Gelände steil und unwirtlich ist. Das Sonderfahrzeug S.A.M des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler ist das kleinste Gefährt, dass in das man auf dem Offroad-Parcours der RETTmobil einsteigen kann. In der offenen Fahrerkabine können maximal drei Personen sitzen, hinten sind eine Trage für den Patienten und ein weiterer Sitz für einen der Retter. Beginnt die Fahrt ist man zu Beginn überrascht mit welcher Leichtigkeit das Fahrzeug die steilen und matschigen Hügel des Geländes meistert. In einer speziell angelegten Senke, mit steilen Böschungen an den Seiten, zeigt S.A.M. seinen Passagieren was in ihm steckt.

Extreme Erlebnisse im Offroad-Parcours der 12.RETTmobil in Fulda
Das Sonderfahrzeug neigt sich so stark zur Seite, dass man an den äußeren Plätzen des offenen Fahrzeuges das Gefühl hat, man könnte mit den Fingerspitzen leicht den Boden berühren. In dem Offroad-Parcours sollen die Fahrzeuge zeigen, was sie unter extremsten Umständen leisten können. Neben der interessanten fachlichen Informationen, die man von den Fahrern im Offroad-Parcours der RETTmobil erhält, machen die Touren mit den Fahrzeugen einfach extrem viel Spaß. Bei der Fahrt über die knietiefen Schlaglöcher zeigt sich jedoch wieder die Qualität, die diese Fahrzeuge für den Patiententransport bieten. Als Fahrgast stellt man sich beim Anblick der Schlaglöcher auf starke Erschütterungen und eine unbequeme Fahrt ein, doch man wird überrascht, mit welcher Sanftheit die Fahrzeuge für den Rettungsdienst die Schlaglöcher meistern. Doch nicht nur für den Rettungsdienst sind geländegängige Einsatzfahrzeuge von großer Bedeutung, die Feuerwehr und der Katastrophenschutz sind ebenfalls ganz besonders darauf angewiesen auch in schwierigem Gelände sicher an die Einsatzstelle zu gelangen.

Spezialfahrzeuge für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Offroad-Parcours auf der 12. RETTmobil
Bei den Fahrzeugen für den Rettungsdienst ist die Stabilisierung des Patienten ein wichtiger Gesichtspunkt, die Fahrzeuge für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz müssen zusätzlich die Möglichkeit bieten, viel Material und Einsatzkräfte an den Einsatzort zu bringen. Deshalb sind die Fahrzeuge wie zum Beispiel der Unimog von Mercedes oder ein TLF 3000 von Iveco Magirus im Vergleich zu dem kleinen S.A.M beeindruckend groß. Das Gefühl, wenn man gut zwei Meter fünfzig über dem Boden sitzt, ist vielen Kameraden der Feuerwehr nicht fremd. Doch wenn der Unimog an einer Böschung entlang fährt und man das Gefühl hat senkrecht über dem Boden zu schweben, dann zeigt sich mit welchen extremen Geländebedingungen die Spezialfahrzeuge zu Recht kommen. Die großen Reifen greifen sicher in den Schotter und befördern die tonnenschweren Einsatzfahrzeuge mit unglaublicher Leichtigkeit die steilsten Hügel sicher hinauf und auch wieder hinunter. Doch nicht nur die Geländegängigkeit ist wichtig, gerade bei Einsätzen der Feuerwehr ist die Zeit und damit die Schnelligkeit der Fahrzeuge ein wichtiger Faktor. Neben der Möglichkeit unwegsames Gelände sicher zu passieren, kann beispielsweise der TLF 3000 mit hoher Geschwindigkeit selbst engste Kurven fahren.

Der Offroad-Parcours ein wichtiger Teil der RETTmobil in Fulda
Der Offroad-Parcours der 12. RETTmobil in Fulda ist ein ganz besonderer Besuchermagnet. Steigen die einen gerade aus den Fahrzeugen aus, warten bereits die nächsten Messebesucher darauf einsteigen zu dürfen. Doch neben dem Spaßfaktor, den der Offroad-Parcours zweifelsfrei bietet, bleibt die Ernsthaftigkeit dahinter nicht zu vergessen. Es ist beruhigend und gleichzeitig begeisternd zu sehen, zu welchen Leistungen die Fahrzeuge fähig sind. Gerade im Katastrophenfall ist die Infrastruktur um den Einsatzort häufig zerstört. Ausgerechnet dann wenn Rettungskräfte und Feuerwehr besonders benötigt werden würden, ist mit normalen Einsatzfahrzeugen kein Durchkommen mehr. Die 12. RETTmobil in Fulda zeigt den Besuchern auf dem Offroad-Parcours, dass die Fahrzeugbauer und damit auch die Hilfs- und Rettungsorganisationen gut gerüstet sind. Sie kommen auch im Katastrophenfall dort an, wo sie gebraucht werden.



















