Von Angesicht zu Angesicht: Auszubildende Notfallsanitäter stehen Rede und Antwort

Auf der diesjährigen RETTmobil werden angehende Notfallsanitäter in Interviews von ihren Erfahrungen berichten und interessierten Messebesuchern Rede und Antwort stehen.

Auf der RETTmobil 2017 wird es einen neuen und höchst interessanten Programmpunkt geben: Die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FreDi) hat an allen drei Messetagen angehende Notfallsanitäter zu besuch, die immer um die Mittagszeit in Interviews von ihrer Ausbildung berichten. Die Interviews werden von Feuerwehrkollegen der AG FReDi durchgeführt, lassen aber auch jederzeit Möglichkeit für Fragen von Zuhörern. In jeweils 20 Minuten bekommen die Messebesucher ehrliche und offene Informationen zum Beruf des Notfallsanitäters und den Anforderungen, die an die Retter gestellt werden.

Neue Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen

Denn als die Ausbildung zum Notfallsanitäter die Ausbildung zum Rettungsassistenten vor rund drei Jahren abgelöst hat, haben sich nicht nur grundlegende Änderungen im Rettungswesen ergeben, sondern auch in den Anforderungen und Zugangsvorrausetzungen für diese Ausbildung. Neben der gemeinsamen Versorgung schwererkrankter und schwerverletzter Patienten mit dem Notarzt, führen Notfallsanitäter auch erweiterte Maßnahmen nach Vorgaben der ärztlichen Leitung durch und leiten beispielsweise medikamentöse Therapien ein.

Interessante Berufsausbildung für junge Menschen

Mit ihrer Interview-Aktion möchte die AG FreDi vor allem junge Schulabgänger für dieses Berufsfeld begeistern: Besonders die Arbeit im Team unter ständig neuen Voraussetzungen und die ansprechende Vergütung ist die Ausbildung durchaus attraktiv für junge Menschen. In einigen Städten wie Bremerhaven werden sogar bereits Zulagen diskutiert (retter.tv berichtete). Die Ausbildung umfasst insgesamt 4600 Stunden verteilt auf drei Jahre: 1920 Stunden gelten der schulischen, 1960 Stunden der praktischen Ausbildung auf der Feuerwache. Zudem muss jeder Auszubildenden 720 Stunden Praktikum in einem Krankenhaus absolvieren. Die Ausbildung wird in Blöcken absolviert, sodass sich Theorie und Praxis ständig ineinander verzahnen.

Wer sich für den Beruf des Notfallsanitäters interessiert, kann sich die Interviews der Auszubildenden bei der AG FreDi in Halle 7, Stand 704 anhören.

Bild: retter.tv Symbolbild

 

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