Sanitäter mussten sich wegen fehlender Rettungsgasse zu Fuß zum Unfallort kämpfen

Wieder einmal hat eine fehlende Rettungsgasse für Schlagzeilen gesorgt. Dieses Mal mussten Rettungssanitäter den Weg zu einem Unfallort auf der A10 eine halbe Stunde lang zu Fuß zurücklegen.

Laut mdr.de waren bei dem Unfall mehrere Autos und ein Lkw in eine Karambolage verwickelt, bei der drei Menschen schwer verletzt auf Hilfe warteten. Die Verkehrslage vor Ort machte die ganze Angelegenheit um einiges komplizierter. Wie so oft war die Rettungsgasse blockiert: Hauptsächlich Lkws, die teilweise auf allen drei Fahrspuren standen, versperrten die Durchfahrt. Nicht einmal für einen Rettungswagen, der mit Blaulicht, Martinshorn und zusätzlichen Lautsprecherdurchsagen bewegten sich die Fahrzeuge, sodass die Sanitäter ganze zehn Minuten feststeckte. Die Rettungsdienstler mussten sich zu Fuß auf den Weg machen und sich durch lautes Rufen bei den Fahrern bemerkbar machen, um weiter voranzukommen. Insgesamt brauchte der Rettungswagen über 30 Minuten bis zum Unfallort Doch nicht nur die Sanitäter hatten ihre Probleme, auch die Anfahrt der Polizei und des Abschleppdiensts gestaltete sich als schwierig.

Bildquelle: retter.tv Symbolbild

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