Tierrettung sollte Chihuahua retten, jetzt beschwert sich die Besitzerin

In Essen gibt es derzeit einen Streit zwischen einer Hundebesitzerin und der Tierrettung, die Besitzerin will die Rechnung der Tierrettung nicht bezahlen.

Am Montagabend ist der kleine Chihuahua „Sky“ in Essen seiner Besitzerin entlaufen. „Sky“ ist inzwischen wieder wohl behalten zuhause, doch der „Ausflug“ hat ein Nachspiel. Die Besitzerin des Hundes hatte die Tierrettung mit der Suche nach ihrem Tier beauftragt, wirft dieser aber vor, untätig geblieben zu sein. „Sky“ hatte am Montagabend mit anderen Hunden in Essen auf einer Hundewiese am Parkfriedhof gespielt, plötzlich seien die Hunde einem Hasen nachgejagt. Alle anderen Tiere waren danach wieder zu ihren Besitzern zurückgekehrt, nur „Sky“ blieb verschwunden. Die Besitzerin suchte zusammen mit Freunden verzweifelt nach ihrem Hund doch die Suche blieb ohne Erfolg.

Tierrettung im Einsatz in Essen

Am Dienstagmorgen, als von „Sky“ noch immer kein Lebenszeichen zu sehen war, alarmierte die Besitzerin die Tierrettung. Sie wurde von der Tierrettung informiert, dass mit dem Einsatz Kosten auf sie zukommen würden und unterschrieb einen Auftrag für 375 Euro. Sie bezahlte die Helfer und diese rückten aus um den Hund zu finden. An dieser Stelle beginnt die Ursache des Streits. Die Besitzerin vermutete, dass sich ihr Chihuahua in einem Kaninchenbau an der Hundewiese steckte. Die Tierretter alarmierten sogar die Feuerwehr, doch laut Bericht von „derwesten.de“ rückten die Feuerwehrmänner nach einigen Stunden wieder ab, ohne dass der Hund gefunden wurde. Die Tierrettung bekam anschließend ehrenamtliche Unterstützung von den Mitarbeitern einer Gartenbaufirma, die mit Schaufeln die Gänge des Kaninchenbaus freilegten. Bis auf ein Stückchen Fell, war von dem Hund jedoch noch immer nichts zu sehen.

Besitzerin hat Streit mit der Tierrettung

Alle Suchaktionen der Tierrettung, der Feuerwehr und der ehrenamtlichen Helfer halfen nicht dabei den Hund wieder zu finden. „Sky“ kam am Dienstagabend einfach von selbst wieder nach Hause zurück. Die Besitzerin wirft der Tierrettung vor, dass diese nicht genug geleistet habe. Sie wirft den Tierretter vor, dass diese nur rumgestanden hätten und nicht eigenhändig nach dem Hund gesucht hätten. Die körperliche Arbeit sei hauptsächlich von den ehrenamtlichen Helfern der Gartenbaufirma verrichtet worden, die Tierretter hätten nicht Mal selbst zum Spaten gegriffen. Die Tierretter rechtfertigen sich, indem Sie darauf verweisen, dass die Besitzerin von Anfang an gewusst hätte, dass Kosten auf sie zukommen würden.

Mehr zu dem Streit zwischen der Hundebesitzerin und der Tierrettung in Essen lesen Sie hier

 Bild: retter.tv Symbolbild

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