Feuerwehrstiefel Vorschriften

Der Feuerwehrdienst mit all seinen Gefahren erfordert neben einer guten Technik, auch eine besondere persönliche Schutzausrüstung für Feuerwehrangehörige. Ohne diese persönliche Schutzausrüstung, wäre ein Einsatz in brennenden Gebäuden, bei Unfällen oder sonstigen Unglücken für Feuerwehrleute nicht möglich. Helm, Feuerwehrjacke und Hose sowie vor allem Feuerwehrstiefel, sind hierbei die wichtigsten persönliche Schutzausrüstungsteile für einen Feuerwehrangehörigen im aktiven Feuerwehrdienst.

Feuerwehr Stiefel

Feuerwehrstiefel werden in verschiedenen Ausführungen, wie zum Beispiel als Schlupf- Feuerwehrstiefel, Schnür- Feuerwehrstiefel sowie als Feuerwehr- Gummistiefel angeboten. Neben den verschiedenen Ausführungen von Feuerwehrstiefeln, gibt es auch Unterschiede bei der Eignung für bestimmte Einsatzzwecke. Grundsätzlich kennt die Feuerwehrstiefel Norm DIN EN 15090 drei Typen von Feuerwehrstiefeln für den Feuerwehrdienst. Dies wären zum einen, Stiefel für die allgemeine Nutzung, wie zum Beispiel bei technischen Hilfeleistungen, für die Brandbekämpfung sowie Feuerwehrstiefel für den Gefahrstoffeinsatz. Welcher dieser Stiefeltypen nach der Feuerwehrstiefel Norm im Feuerwehrdienst eingesetzt wird, ist abhängig vom Einsatzzweck und der dementsprechenden Eignung. So eignen sich zum Beispiel Feuerwehr- Gummistiefel nach der Feuerwehrstiefel Norm DIN EN 15090 nicht für den Einsatz bei der Brandbekämpfung, oder aber Feuerwehrstiefel für die Brandbekämpfung, nicht unbedingt für den Hilfeleistungseinsatz. Jede Feuerwehr muss daher die Notwendigkeit und Eignung der Feuerwehrstiefel für den Feuerwehrdienst ermitteln.

Geprüft werden Stiefel für den Feuerwehrdienst in ganz Europa nach der gültigen Feuerwehrstiefel Norm DIN EN 15090, die auch als Feuerwehr Stiefel Norm umgangsprachlich bezeichnet wird. Die DIN EN 15090 wurde 2008 eingeführt und löste die bisherigen Mindestanforderungen an Feuerwehrstiefel ab. Die Feuerwehr Stiefel Norm DIN EN 15090 legt die Prüfverfahren sowie die Mindestanforderungen an Feuerwehrstiefel fest. Neben den grundsätzlichen Mindestanforderungen nach der Feuerwehrstiefel Norm, gibt es weitere unterschiedliche Mindestanforderungen an Feuerwehrstiefel nach DIN EN 15090 je nach Stiefeltyp. Feuerwehrstiefel die diese Anforderungen nach der Feuerwehrstiefel Norm DIN EN 15090 nicht erfüllen, sind für den Feuerwehrdienst nicht zulässig. Ein paar dieser Mindestanforderungen an Feuerwehrstiefel sind nach der Feuerwehrstiefel Norm, die Wasserbeständigkeit, die Antistatik, die Stahlkappe, die Rutschhemmung sowie zum Beispiel die durchtrittsichere Sohle. Für Feuerwehrstiefel die bei der Brandbekämpfung getragen werden können, sind weitere Mindestanforderungen, wie zum Beispiel die Wärmeisolierung, sowie die Beständigkeit des Feuerwehrstiefels gegen die Strahlungswärme eines Brands sowie gegen Flammen.

Um welchen Stiefeltyp es sich handelt und welche Mindestanforderungen nach der Feuerwehrstiefel Norm DIN EN 15090 er erfüllt, kann ein Feuerwehrangehöriger an der Kennzeichnung mittels eines Codes am Feuerwehrstiefel erkennen. Der aus Zahlen bestehende Code gibt Auskunft, über den Stiefeltyp oder zum Beispiel über den HI Wert, der Auskunft über die Wärmebeständigkeit des Feuerwehrstiefels gibt. Weitere Informationen zum Feuerwehrstiefel findet man immer auch in der, nach der Feuerwehrstiefel Norm DIN EN 15090, notwendigen Baumusterbescheinigung sowie der Konformitätsbscheinigung der Hersteller, welche eine Erfüllung nach der DIN EN 15090 Feuerwehrstiefel Norm bescheinigt.



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