Bernd Fischer ist neuer Johanniter-Standortarzt im Allgäu

Kempten | am 21.01.2009 - 00:00 Uhr | Aufrufe: 1463

„Berater zu sein“ ist sein Motto:


Kempten (Allgäu) - Nicht nur im Notfall ist Bernd Fischer gefragt: Der 41-jährige Arzt aus Waltenhofen hilft nicht nur bei den Johannitern, wenn Sanitätsdienste wie z. B. beim South Side Festival anstehen. In der HELIOS Klinik Am Stiftsberg in Bad Grönenbach ist er angestellt, aber auch als Notarzt vor Ort, wenn Hilfe gebraucht wird. „Aktiv“, das kennzeichnet Bernd Fischer schon lange, seit er vor 25 Jahren bei den Johannitern im Allgäu im Ehrenamt begonnen hat. „Beliebt“ ist ein anderes Attribut, das ihm die Helferschaft verliehen hat. Jetzt ist Bernd Fischer zum Jahresanfang als neuer Standortarzt im Ehrenamt des Johanniter-Regionalverbandes Allgäu bestellt worden.

Mit seinem breiten Erfahrungsschatz bereichert Bernd Fischer die Johanniter. Er ist nicht nur Notarzt, sondern auch im Führungskreis der örtlichen Notfallmediziner. Als Leitender Notarzt kümmert er sich bei Großschadensfällen um die medizinisch-organisatorische Abwicklung und arbeitet eng mit Organisatorischen Leitern des Rettungsdienstes, die unter anderem von den Johannitern gestellt werden, zusammen. Dieses Engagement für Kranke und Verletzte verbindet Bernd Fischer eng mit den anderen Ehrenamtlichen, so auch 2006 bei der Fußball-WM vor Ort in München. Fischer war damals stellvertretender Leitender Kontingent-Arzt der Johanniter-Einsatzkräfte.

Neben der Standortpfarrerin Haike Ranke und den Regionalvorständen gehört Bernd Fischer zur Regionalleitung der Johanniter. Allein im Allgäu engagieren sich neben rund 130 fest angestellten Mitarbeitern, Zivildienstleistenden, Praktikanten und Helfern im Freiwilligen Sozialen Jahr über 500 Ehrenamtliche. „Ich will für alle – egal ob in Rettungsdienst, in der Pflege oder in Schulsanitätsdiensten – als fachlicher Berater da sein“, betont Bernd Fischer.

Der Standortarzt kümmert sich neben den Belangen in der Regionalgeschäftsstelle in Kempten auch um den Rettungsdienst und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes in Memmingen. In Sonthofen ist er Ansprechpartner für das First-Responder-Team, in Dießen am Ammersee, in Kaufbeuren und in Kempten steht er auch den Pflegedienstleitern beratend zur Seite. „Ein besonderes Anliegen ist für mich auch die Jugendarbeit, insbesondere die gute Ausbildung und Qualifikation der jungen Ersthelfer“, betont Bernd Fischer, der auch im Kemptener Stadtjugendring aktiv ist.

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