Feuerwehren schließen Hochwassereinsätze ab

Bayern | am 01.02.2011 - 15:04 Uhr | Aufrufe: 344

Die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns haben dafür gesorgt, dass die Schäden durch das Hochwasser im Januar für die Kommunen und die vielen Hausbesitzer nicht unermessliche Höhen erreichten. „Dies dürfen die Feuerwehrkameraden, die dabei im Einsatz waren, als ihre Leistung verbuchen“, betont Alfons Weinzierl, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, „dafür gilt es Ihnen Dank und Anerkennung auszusprechen.“

Überflutungen und Hochwasser in DeutschlandHauptsächlich waren überflutete Straßen wieder passierbar zu machen, vollgelaufene Keller auszupumpen, Sandsäcke zu füllen und Häuser wie auch  Dämme zu schützen. Dank der professionellen Arbeit der Einsatzkräfte der  Feuerwehren, der entsprechenden Vorbereitung und der in der Vergangenheit  gewonnenen Einsatzerfahrungen konnte den Bürgerinnen und Bürgern wirkungsvoll geholfen und damit größere Schäden vermieden werden.
 
Rund 17.000 Feuerwehrdienstleistende waren in den vergangenen 4 Wochen im  Kampf gegen das Hochwasser in ganz Bayern im Einsatz. „Was hier die Helfer der Feuerwehren im Interesse und zum Schutz ihrer Mitbürger geleistet haben, ist mehr als beeindruckend und dokumentiert in vorbildlicher Weise die außergewöhnliche Leistungsbereitschaft der größten Hilfsorganisation mit bayernweit rund 325.000 Feuerwehreinsatzkräften“, so Weinzierl.
 
Trotz widriger äußerer Umstände waren die Einsatzkräfte teilweise über Tage hinweg rund um die Uhr hoch motiviert, schlagkräftig und routiniert im Einsatz. Insgesamt wurden durch die Bayerischen Feuerwehren über 3.800 Einsätze bewältigt.
 
Bei diesen vielen Hochwassereinsätzen hat man einmal mehr die Notwendigkeit des flächendeckenden Feuerwehrsystems in Bayern klar feststellen können. Nur so ist es möglich, über Tage hinweg an den Einsatzstellen Hilfe zu leisten und trotzdem das „Tagesgeschäft“, also die „normalen“ Einsätze, zusätzlich zu bewältigen, weil durch die hohe Anzahl der Feuerwehren auch entsprechende Reserven und Ressourcen von Einsatzkräften vorhanden sind.
 
Das Januar-Hochwasser aus Sicht der Feuerwehren:
 
Anzahl Einsatzstellen:                        über 3.800
Anzahl eingesetzter Einsatzkräfte:    rund 17.000
Gesamteinsatzstunden:                      über 143.000



Mehr zu diesem Thema:
- Hochwasser in Teilen Bayerns - Frau offenbar ertrunken
 - Hochwasser: Altstadt in Wertheim läuft voll
- Tauwetter treibt Flüsse über die Ufer
- Flut bei Wertheim noch höher als erwartet


Bilder und Videos zu diesem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren
  Der Busbrand in Münchberg am vergangenen Montag hat große Wellen geschlagen. Neben Forderungen nach verstärkten Brandschutzmaßnahmen gab es auch großes Lob ... mehr
am 05.07.2017 12:28
von retter.tvretter.tv Profilbild     
Alfons Weinzierl, Vorsitzender des LFV Bayern: Bereits Anfang 2007 war es der LFV Bayern e.V. der - auch gegenüber dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren -  darauf hingewiesen hat, ... mehr
am 07.03.2010 16:34
von Martina PetzFrau     
Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie ein registriertes Mitglied von retter.tv sein.

Sie wollen aktiv an retter.tv teilnehmen, dann melden
Sie sich jetzt kostenlos an.

weiter zur Anmeldung