Großeinsatz: 20-Jähriger hantiert mit Sprengstoff - Explosion verletzt ihn lebensgefährlich

Großbartloff/Heiligenstadt | am 25.04.2017 - 15:20 Uhr | Aufrufe: 316

Am gestrigen Montag hat ein Labor mit Sprengstoff für einen Großeinsatz gesorgt. Ein 20-Jähriger hatte darin mit Sprengstoff hantiert und verletzte sich am Samstag schwer. Um den Sprengstoff zu bergen, mussten Spezialeinsatzkräfte des LKA eingesetzt werden.

Symbolbild BlaulichtWie die Thüringer Allgemeine berichtete, gab es gestern ein großes Polizeiaufgebot in Großbartloff. Das Labor eines 20-Jährigen mit Chemikalien wurde gefunden. Für die Bergung wurden Spezialeinsatzkräfte des LKA eingesetzt.

Selbstlaborat in Heiligenstadt außerhalb der Stadt gesprengt

Auch in Heiligenstadt, dem Wohnort des 20-Jährigen, wurde ein Selbstlaborat durch Spezuialkräfte gesichert und kontrolliert gesprengt. Am frühen Montagmorgen evakuierten die Sicherheitskräfte zwei Hauseingänge der Kreisstadt, da der 20-Jährige dort wohnt. Elf Personen waren von der Evakuierung betroffen. Gegen 14.00 Uhr transportierte das LKA die gefährlichen Chemikalien ab.

Feuerwehr sichert Einsatz ab

Zuvor wurden nach Angaben der Thüringer Allgemeine die Bewohner aufgefordert, von ihren Fenstern wegzugehen. Die Feuerwehr war ebenfalls mit einem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen vor Ort und sperrte die Straße ab. Dann wurde das Labor des 20-Jährigen aus der Stadt gebracht und kontrolliert gesprengt.

Elterliches Haus durchsucht

Das elterliche Haus in Großbartloff wurde ebenfalls durchsucht und es wurden gefährliche Stoffe in der Luft gemessen. Eine Ausnahmesituation für Feuerwehr und Rettungskräfte, so die Thüringer Allgemeine. Da die Familie noch nicht lange in Großbartloff wohnt, hofft man auf einen Dummen-Jungen-Streich.

Bild: retter.tv Symbolbild

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