Großübung der Feuerwehren und Rettungskräfte am Egge-Eisenbahntunnel bei Paderborn

Paderborn | am 10.04.2011 - 06:00 Uhr | Aufrufe: 840

Großübung im Egge-Eisenbahntunnel bei Paderborn in der Nacht von 9. auf 10. April. Feuerwehren und Rettungskräfte übten den Fall einer Zugentgleisung im Egge-Eisenbahntunnel.

Großübung der Feuerwehren und Rettungskräfte am Egge-Eisenbahntunnel bei Paderborn

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Im Egge-Eisenbahntunnel fand in der Nacht von Samstag, 9. April auf Sonntag, 10. April 2011 eine Großübung statt. Die Übung wurde im Abschnitt des Eisanbahntunnels zwischen Willebadessen im Kreis Höxter und Lichtenau im Kreis Paderborn zwischen 1.00 und 6.00 Uhr durchgeführt. An der Übung waren die Feuerwehren aus dem Hochstift Paderborn in Zusammenarbeit mit den Kreisen Höxter und Paderborn gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG realisiert.


Sicherheitskonzepte und Feuerwehreinsatzkonzepte sollten im Eggetunnel überprüft werden

Ziel war es, die Sicherheitskonzepte der Deutschen Bahn AG sowie der Feuerwehreinsatzkonzepte für den Eggetunnel durch diese Übung zu überprüfen. Das Übungsszenario geht von einem Zugunglück mit vielen Verletzten im Eggetunnel auf der Bahnstrecke Hamm–Warburg aus. Der 2.880 Meter lange Eisenbahntunnel durchquert zwischen den Städten Willebadessen und Lichtenau das Eggegebirge. Sowohl am Südportal bei Willebadessen als auch am Nordportal bei Lichtenau sowie am Rettungsstollen und Rettungsschacht etwa in der Mitte des Tunnels wurden Einsatzkräfte aktiv.

Neben Freiwilligen Feuerwehren der Kreise Höxter und Paderborn waren Kräfte der Rettungsdienste, Polizei und Hilfsorganisationen sowie Leitende Notärzte, Notfallseelsorger und die beiden Kreisleitstellen aus den Hochstiftkreisen im Einsatz. Auch Mitarbeiter der Kreisverwaltungen Höxter und Paderborn sowie der Deutschen Bahn AG waren an der Übung beteiligt, die unter der Gesamtleitung der beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister der Kreise Höxter und Paderborn, Wilhelm Schrenner und Elmar Keuter, durchgeführt wurde.

Insgesamt waren knapp 900 Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Rettungsdienste mit über 100 Einsatzfahrzeugen aus dem gesamten Hochstift sind in der Nacht zu Sonntag im und am Eggetunnel beteiligt.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Paderborn

 

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