Hubschraubertransport nach Arbeitsunfall

Wülfrath | am 01.03.2010 - 16:20 Uhr | Aufrufe: 441

Zwei Mitarbeit (45 und 26 Jahre) eines Velberter Unternehmens waren am Montagnachmittag mit der Überprüfung und Wartung eines verstopften Abwasserrohres beauftragt. In Folge eines Bedienungsfehlers, bewegte sich die Sonde nicht wie vorgesehen in das verstopfte Rohr, sondern schleuderte mit Hochdruck rückwärts aus dem Kanalschacht.

Der 45-jährige Arbeiter aus Heiligenhaus wurde von der unkontrollierten Spülsonde am Kopf getroffen und dadurch schwer verletzt. Der 26-jähriger Kollege konnte eine Notabschaltung des Kompressors nicht mehr rechtzeitig durchführen.

Anforderung eines Rettungshubschraubers
Zu Versorgung und Transport des Schwerverletzten wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der mit polizeilicher Unterstützung am Unglücksort landete und den Patienten nach notärztlicher Erstversorgung aufnahm. Christoph 9 aus Duisburg flog den 45-Jährigen in eine Spezialklinik nach Köln-Merheim, wo der Patient zur stationären ärztlichen Behandlung verbleiben musste. Lebensgefahr besteht nach Angaben der behandelnden Ärzte nicht.

Polizeiliche Ermittlungen zur Unfallursache, in Zusammenarbeit mit der zuständigen Stelle für Arbeitschutz bei der Bezirksregierung Düsseldorf, wurden aufgenommen und dauern an. Der Rettungseinsatz von Feuerwehr und Polizei endete gegen 17.40 Uhr.

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