Ich will auch zur Feuerwehr!

Rheinland-Pfalz | am 16.01.2011 - 10:00 Uhr | Aufrufe: 759

Bambini-Feuerwehren in Rheinland-Pfalz - 50 Betreuerinnen und Betreuer trafen sich bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz: Viele Freiwillige Feuerwehren in Rheinland-Pfalz führen Kinder durch Spiel und Spaß an Themen des Brandschutzes heran. Der Zulauf in die Bambini-Feuerwehren ist groß, denn die Mitgliedschaft verbindet, lässt neue Freundschaften entstehen und sorgt für einen guten Teamgeist.

Unfallkasse Rheinland-Pfalz Infos für Bambini-Feuerwehr

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Um die Betreuung der Kinder zu optimieren, hatte der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz die Verantwortlichen für die Bambini-Gruppen aus dem ganzen Bundesland zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz richtete als Partnerin der Freiwilligen Feuerwehren gerne die Veranstaltung aus und stellte ihre Seminarräume zur Verfügung.

„Die Gründung von Bambini-Feuerwehren ist eine wichtige Entscheidung – Vorhaben dieser Art wollen wir gerne unterstützten“, hob Ferdinand Faber, Vize-Präsident des LFV, in seiner Begrüßung die Bedeutung der Nachwuchsförderung hervor. Michael Klein, LFV-Geschäftsführer, stellte die Inhalte der Veranstaltung und ihre Akteure vor. Mit dabei waren auch die Präventionsfachleute Heike Stanowski und Dave Paulissen von der Unfallkasse. In ihren Workshops gaben sie den Betreuungskräften der Bambini-Feuerwehren mit Elementen aus der Erlebnispädagogik, der Gestaltung von sicheren Gruppenstunden und der Arbeit im Team wichtige Orientierungshilfen an die Hand. Ganz nach dem Motto: „Besser schwimmen lernen, als das Wasser meiden“, riet Dave Paulissen den Anwesenden, das Thema ‚Feuer‘ nicht aus dem Alltag zu verbannen. Es sei sehr viel sinnvoller, offen damit umzugehen und die Begegnung mit Feuer einzuüben. Die von ihm verteilten Broschüren „Faszination Feuer!“ und „Upsi und der grüne Drache machen Feuer“ geben mit anschaulichen Geschichten und Spielen Vorschläge, um Kindern den verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer näherzubringen.

Die praxisorientierten Angebote ergänzte Wolfgang Tyttlik vom LFV mit seinen Ausführungen zu den Grundlagen der Brandschutzerziehung, die auch Möglichkeiten des Selbstschutzes in Gefahrensituationen vermittelten. “Den Kindern sollte bei der sinnvollen Freizeitbeschäftigung in ihrer Feuerwehreinheit Raum zur Selbstentfaltung und die Möglichkeiten des spielerischen Lernens mit sozialem Engagement vermittelt werden“, riet Wolfgang Tyttlik den Bambini-Betreuern.

Kurz und prägnant informierten Sabine Schmengler und Anja Kwade, beschäftigt beim Amt für Jugend und Familie der Stadtverwaltung Koblenz bzw. Andernach, über den gesetzlich vorgegebenen Schutzauftrag der Betreuungskräfte für die ihnen anvertrauten Kinder in den Bambini-Feuerwehren.

Bambini-Feuerwehren in Rheinland-Pfalz
Die Zahl der Mitglieder in den rheinland-pfälzischen Bambini-Feuerwehren liegt bei fast 1.000 Kindern – Tendenz steigend. Die Ausbildung der Kinder kann und darf jedoch nicht mit der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr gleichgesetzt werden. Viele Diskussionen zur Senkung des Eintrittsalters in die Jugendfeuerwehr lassen sich mit der Bildung von Bambini-Feuerwehren beenden. Mit der erfolgreichen Vorbereitung der sechs- bis zehnjährigen Kinder auf die Arbeit in der Jugendfeuerwehr versprechen sich die Initiatoren eine feste Bindung zur Freiwilligen Feuerwehr.

Ehrenamtlich tätige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz gehören zum Versichertenkreis der Unfallkasse in Andernach. Durch die Möglichkeit, Bambini-Feuerwehren zu gründen und der Freiwilligen Feuerwehr anzugliedern, stehen auch deren Mitglieder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Informationen gibt auch das Faltblatt „Kinder in die Feuerwehr … ja, aber wie?“, das man kostenfrei unter www.lfv-rlp.de heruntergeladen kann.


Quelle: Unfallkasse Rheinland Pfalz

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