Im Katastrophenfall muss die Kommunikation funktionieren

Eine Gruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld wird sich ein Jahr lang mit dem Thema Kommunikation im Katastrophenfall beschäftigen.
Wenn eine Umweltkatastrophe passiert, bricht oftmals auch das Kommunikationssystem zusammen. Gerade dann, wenn die Kommuniktaion lebensrettend sein kann, steht sie nicht mehr zur Verfügung.

Im Katastrophenfall muss die Kommunikation funktionierenWichtige Informationen können nicht ausgetauscht werden und auch die Organisation von Rettungstrupps wird dadurch erschwert. Eine Gruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld hat sich mit diesem Problem befasst.

Wer kommuniziert wann und wie mit wem, um mitzuteilen, dass sich eine Katastrophe ereignet hat, aber auch um die Bekämpfung dieser Katastrophe zu realisieren beziehungsweise zu koordinieren und so irritierte oder zerstörte soziale Ordnungsstrukturen wieder herzustellen? Und wie werden die Geschehnisse später evaluiert, kommentiert und damit letztlich auf den Umgang mit künftigen Risiken verwiesen?

Die sind alles Fragen, mit denen sich die Forschungsgruppe unter dem Namen „Communicating Disaster“ beschäftigen wird.

Einen Link zu einem interessanten Interview mit dem Soziologen und Leiter der Forschungsgruppe "Communicating Disaster" Professor Jörg Bergmann, finden Sie hier  

 

Quelle: Universität Bielefeld

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