Linus Förster besucht den Johanniter-Regionalverband Schwaben

Augsburg | am 11.08.2009 - 08:00 Uhr | Aufrufe: 100

Landtagsabgeordneter zu Gast bei Hilfsorganisation in Augsburg


Der nachfolgende Pressetext wurde dankenswerter Weise vom Landtagsabgeordneten Dr. Linus Förster, der die Johanniter in Augsburg besuchte, uns Johannitern zur Veröffentlichung im Internet zur Verfügung gestellt:

Sie fahren Essen für bedürftige Menschen aus, bieten Erste Hilfe-Kurse an, aber sie helfen auch bei Unfällen und retten Menschen in Notlagen: Die Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz und in den Sanitätsdienste. Das tun sie tag-täglich und dennoch weiß man oft zu wenig über ihre Arbeit. Aus diesem Grunde besuchte der Landtagsabgeordnete Dr. Linus Förster den Johanniter Regionalverband Schwaben in Augsburg.

Die sitzungsfreie Zeit im Bayerischen Landtag bedeutet nicht, dass die Landtagsabgeordneten so lange Urlaub machen können: 8 Wochen - das wäre länger als die Schüler Schulferien haben. Nein, Abgeordnete nutzen diese Zeit für Informationsbesuche und Gespräche in ihrem Wahlkreis. So besuchte der Augsburger Abgeordnete Dr. Linus Förster den Regionalverband Schwaben der Johanniter Unfall-Hilfe und informierte sich vor Ort über die tägliche Arbeit, aber auch über die Probleme des Verbandes mit neuen Regelungen zu EU-Führerscheinen, zum Zivildient und über finanzielle Probleme, die sich in einem Verband ergeben, der einerseits hochprofessionelle Arbeit leistet, aber andererseits nicht unwesentlich vom Engagement der Ehrenamtlichen lebt. Da viele Regelungen, welche den Katastrophenschutz und die Sanitätsdienste betreffen Ausfluss von europäischer Gesetzgebung sind, war der Besuch für Linus Förster, der europapolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag ist, besonders aufschlussreich.

"Wenn man einen ganzen Tag mit den Hilfskräften im Einsatz ist, weiß man nicht nur deren Arbeit viel mehr zu schätzen", resümiert Förster, sondern man wird auch nachdenklich, wie gut noch die eigenen Kenntnisse von Erster Hilfe oder Sofortmaßnahmen am Unfallort sind. Hier bieten die Johanniter, aber auch andere Hilfsorganisationen Auffrischungskurse an, die man vielleicht belegen sollte, um selbst wirksam zu helfen, wenn man als Ersthelfer an einem Unfallort erscheint. Aber auch die Leistungen des Verbandes im Bereich Pflege, Betreuung, Mobilitätshilfe, aber auch dem Katastrophenschutz beeindruckten den Abgeordneten: ".vor allem, wenn man bedenkt, wie viel hier ehrenamtlich geleistet wird!"

Zustande gekommen war der Termin am Rande einer Landtagsfahrt im Juni 2009 zu der auch Mitglieder der Johanniter eingeladen waren. Die Geschäftsleitung hatte dort den SPD-Abgeordneten Linus Förster eingeladen doch einmal einen Tag im normalen Einsatz mit einem Helferteam zu verbringen. Um an einem ganzen Einsatztag teilnehmen zu können wurde der Termin in die sitzungsfreie Zeit gelegt und Linus Förster hatte nun die Gelegenheit den Alltag der Rettungssanitäter kennen zu lernen, aber auch aufschlussreiche Gespräche mit Vorstandsmitgliedern oder der Geschäftsleitung zu führen. Fazit des Abgeordneten Förster: "Es ist erstaunlich wie viel von den Johanniter geleistet wird!"

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