Notfallseelsorge in Deutschland

Deutschland | am 18.01.2012 - 13:29 Uhr | Aufrufe: 1906

Die Notfallseelsorge ist darauf ausgerichtet Menschen, die an Notfällen als Opfer, Helfer oder Angehöriger beteiligt sind, in der unmittelbaren Krisensituation zu beraten und ihnen beizustehen.

Notfallseelsorge in DeutschlandVon Beginn der Kirchengeschichte an, zählte die aktive Hilfe für leidende Personen zu den wichtigsten Aufgaben der Kirche. Doch erst seit den 90er Jahren gibt es spezielle seelsorgerische Betreuung in organisierter Form.
Heute sind in der Regel in allen evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland Einrichtungen der Notfallseelsorge zu finden. Die Mitarbeiter sind überwiegend kirchlich, jedoch beteiligen sich zunehmend auch ehrenamtliche Seelsorger/innen.
Die Notfallseelsorge arbeitet grundsätzlich ökumenisch und betreut betroffene und angehörige Personen unabhängig von deren Religions- oder Konfessionszugehörigkeit.

In Krisensituationen und besonderen Einsatzlagen werden Notfallseelsorger oft von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten als Unterstützung hinzugezogen. Die Notfallseelsorge erfolgt dann meist direkt am Ort des Geschehens. Dabei kommt die Notfallseelsorge nicht nur zur Begleitung von Angehörigen bei unerwarteten Todesfällen, bei Suizidversuchen, sozialen Notfällen oder schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz, sondern steht auch für die Einsatzkräfte selbst zur Verfügung, um die extremen seelischen Belastungen zu bewältigen, die durch die Konfrontation mit Tod hervorgerufen werden können.

Weitere Informazionen finden Sie auf der Seite der Notfallseelsorge Deutschland.

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