Opel Rettungsdaten als mobiles Portal für alle Smartphones

Rüsselsheim | am 03.11.2010 - 11:38 Uhr | Aufrufe: 788

Im Notfall zählen für Rettungskräfte an der Unfallstelle oft Sekunden und Zentimeter. Wenn es um die Befreiung von Verletzten aus verunfallten Fahrzeugen geht, sind präzise und schnelle Informationen vor dem Einsatz der Rettungswerkzeuge gefragt: Wo sind die Airbag-Gasgeneratoren, Karosserieverstärkungen, Kraftstoffleitungen, wo befinden sich Tank oder Batterie? Die Automobilhersteller haben diese Informationen in so genannten Rettungsdatenblättern für ihre Modelle zusammengestellt.

Opel Rettungsdaten als mobiles Portal für alle Smartphones

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Opel macht jetzt als erster Hersteller die Daten für rund 60 seiner Fahrzeuge seit Baujahr 1991 über ein mobiles Portal für alle Smartphones digital verfügbar. Damit können Rettungskräfte direkt am Unfallort alle wichtigen Informationen abrufen. Der mobile Service ist in zehn Sprachen für alle Nutzer kostenfrei, lediglich der Internetzugang muss vorhanden sein.

Zielgruppe des mobilen Rettungsdatenblätter-Portals sind die Feuerwehren in Europa. Allein in Deutschland gibt es rund 40.000 Berufsfeuerwehrkräfte und über eine Million freiwillige Feuerwehrleute. Über www.opel-rescuecard.com wird die Seite geladen. Dank der eingebauten Seitenoptimierung passt sich das mobile und stets aktualisierte Rettungs­datenblatt-Portal jedem handelsüblichen Smartphone-Modell automatisch an. Die Zoom­funktion stellt sicher, dass einzelne Bauteile und Karosserieabschnitte auch auf einem kleinen Display gut zu erkennen sind.

Um dem Service zu optimieren, können die Nutzer auf einer dafür eingerichteten Seite Verbesserungsvorschläge und Anregungen anfügen. Darüber hinaus gibt es eine „Send to friend“-Funktion, die dazu beitragen soll, dass sich das Rettungsdatenblatt-Portal gerade im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren schnell verbreitet. „Opel unterstützt dabei eine zentrale mobile Plattform der Automobilindustrie, auf der alle Fahrzeughersteller ihre entsprechenden Fahrzeugdaten einstellen“, erklärt Jürgen Peitz, Leiter Versicherungs­einstufungen und Reparaturtechnologie bei Opel. „So stellen wir sicher, dass alle wichtigen Informationen blitzschnell und aktuell vor Ort verfügbar sind“.

Unabhängig von der mobilen Smartphone-Lösung können die bewährten Rettungsdatenblätter als PDF-Datei weiterhin über www.vda.de/rettungsdatenblaetter heruntergeladen und aus­gedruckt werden. Seit zwei Jahren sind diese standardisierten, in enger Zusammenarbeit von Fahrzeugherstellern und Rettungskräften entwickelten Blätter online.

Quelle: Opel-Media

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