Rauch auf der Einsatzfahrt

Burgau/Jettingen Scheppach | am 09.08.2009 - 23:15 Uhr | Aufrufe: 310

Der in Jettingen-Scheppach stationierte Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hat in der Nacht zum Montag einen Notfalleinsatz abrupt abbrechen müssen. Auf der Einsatzfahrt auf der Autobahn in Richtung Günzburg „zerriss“ nach ersten Erkenntnissen der Turbolader im Motorraum. Im Inneren des Fahrzeugs bildete sich daraufhin eine starke Rauchentwicklung. Die beiden Rettungsassistenten hielten an der Rastanlage Burgauer See an, verständigten die Rettungsleitstelle und brachten sich in Sicherheit. Die Freiwillige Feuerwehr Burgau löschte den Brand.

Kurz nach 23 Uhr erhielte die BRK-Wache in Jettingen die Alarmmeldung „Patientenverlegung mit Notarzt vom Bezirkskrankenhaus in die Klinik Weißenhorn“.

Sofort machten sich die Helfer auf den Weg in Richtung Günzburg. Kurz nachdem sie auf die A 8 aufgefahren waren, „da machte es plötzlich einen Riesen-Schepperer“, berichtet Rettungsdienstleiter Gerhard Musch vom Roten Kreuz in Günzburg. Sofort drang Qualm und Rauch ins Fahrzeuginnere.

Die beiden Rettungsassistenten hielten am Burgauer See an. Weil sie von einem Motorbrand ausgingen, brachten sie Sauerstoffflaschen und diverses Equipment in Sicherheit. Die Rettungsleitstelle hatte inzwischen die Feuerwehr verständigt.

Wie es sich im Nachhinein herausstellte, hatte verdampfendes Motoröl den Rauch im Motorraum verursacht. Gestern wurde das Einsatzfahrzeug - es hat einen Kilometerstand von 150 000 - repariert, teilte BRK-Kreisgeschäftsführer Werner Tophofen auf Anfrage mit. Der Schaden beträgt 1800 Euro.

Notfall übernommen

Ein Rettungswagen aus Weißenhorn (Kreis Neu-Ulm) übernahm den Notfalleinsatz. Er fuhr nach Günzburg und brachte den Patienten noch in der Nacht mit Begleitung eines Notarztes in die Klinik Weißenhorn. Der Jettinger Rettungswagen wurde vorübergehend durch ein Ersatzfahrzeug aus Günzburg, das im BRK-Haus an der Parkstraße stationiert ist, ersetzt.

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