Spektakulärer Unfall auf B 73- zum Glück nur leicht Verletzte

B 73 - Agathenburg | am 11.02.2011 - 20:00 Uhr | Aufrufe: 551

Am heutigen Abend gegen 20:00 Uhr kam es auf der Bundesstraße 73 in der Ortsdurchfahrt Agathenburg zu einen spektakulären Unfall, bei dem durch Glück die Fahrzeuginsassen nur leicht verletzt wurden.

Feuerwehr Stade Unfall auf Bundesstraße 73

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Ein 20-jähriger Fahrer eines Mercedes aus Horneburg war mit seinem Fahrzeug auf der B 73 aus Richtung Dollern in Richtung Horneburg unterwegs und hatte versucht am Ortseingang von Agathenburg einen in gleiche Richtung fahrenden Audi R 6 eines 41-jährigen Staders zu überholen. Dabei kam er vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn, geriet dort ins Schleudern, prallte gegen den linken Bordstein und drehte sich zunächst um die eigene Achse.

Er prallte mit dem Heck gegen einen Straßenlampe, schleudert zurück auf die Straße und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Toyota-Geländewagen eines 62-jährigen Horneburgers. Anschließend überschlug sich der Mercedes und blieb auf dem Dach liegen. Das Fahrzeug fing sofort Feuer und brannte trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren aus Agahtenburg und Dollern vollständig aus.

Das brennende Wrack musste schließlich mit Löschschaum abgelöscht werden, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bekommen. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Auto retten. Der 62-jährige Toyotafahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum eingeliefert werden. Hinter dem Toyota fuhr ebenfalls in Richtung Dollern eine 19-jährige Harsefelderin mit ihrem Golf. Ihr gelang es noch rechtzeitig auszuweichen und so einen Zusammenstoß mit dem Mercedes zu vermeiden. Sie blieb ebenso wie ihre 20-jährige Mitfahrerin aus Harsefeld bis auf einen Schock unverletzt. Auch der überholte Audi R 6 blieb unbeschädigt und der Fahrer und sein 47-jähriger Beifahrer aus Buxtehude wurden nicht verletzt. Ein Kind, das sich zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nähe der Unfallstelle aufhielt und den Unfall beobachten musste, erlitt ebenfalls einen Schock.

Die ca. 30 angerückten Feuerwehrleute löschten den brennenden Mercedes ab, sicherten die Unfallfahrzeuge, leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützten die Polizei bei der Verkehrsregelung. Noch vor Ort machte sich ein Unfallfallgutachter der DEKRA ein Bild von der Unfallstelle und dem Unfallhergang. Die Bundesstraße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es dabei jedoch nicht. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 60.000 Euro belaufen. Der ausgebrannte Mercedes wurde bis zur Klärung des genauen Unfallherganges zunächst sichergestellt.

Bild- und Textautor: Polizeiinspektion Stade

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