Tag der offenen Tür der neuen Rettungwache in Nördlingen

Nördlingen | am 22.05.2011 - 10:00 Uhr | Aufrufe: 265

Im Oktober wurde die neue Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in unmittelbarer Nähe zum Stiftungskrankenhaus Nördlingen in Betrieb genommen. Jetzt durften sich die Rieser beim Tag der offenen Tür ein Bild davon machen.

Tag der offenen Tür der neuen Rettungwache in NördlingenIm Erdgeschoss war in der großen Fahrzeuggarage für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Nebenan in der eigentlichen Wachgarage veranstaltete die Kinderkrippe „Bleichgrabenfrösche“ ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, einem Malwettbewerb und Spielen. Im Erdgeschoss konnten außerdem noch Lagerräume und ein Desinfektionsraum besichtigt werden.

Diese Kapazitäten haben im alten Gebäude am Bleichgraben gefehlt. „In diesem Neubau konnten wir alle heutigen Standards umsetzen, vor allem der eigene Umkleideraum für die Damen und der gemütliche Aufenthaltsraum sind eine wirkliche Bereicherung für uns“, freut sich Wachleiter Stefan Vitzthum.

Seine Idee war es, das Treppenhaus mit einem Spruch im Rieser Dialekt zu verzieren. Mit einem „Os send für die do, rond om’d Uhr – d’Ries Rettung Nearle“ werden die vielen Besucher begrüßt.

Der erste Stock besticht durch seinen roten Fußboden und eine Wand im knalligen Orange-Rot, wie die Kleidung des Rettungsdienstes. An dieser Wand hat man eine Bildergalerie von aktuellen und ehemaligen Nördlinger Rettungsfahrzeugen aufgehängt. Die echten Einsatzfahrzeuge konnten die Besucher auch inspizieren und die Rettungssanitäter und -assistenten dabei mit Fragen löchern.

Das Obergeschoss beherbergt die Büros der Wachleitung, ein Wäschelager sowie zweimal Umkleiden und Sanitäranlagen. Für den Wachleiter war es besonders wichtig, dass das Obergeschoss sowohl zweckgemäß als auch gemütlich eingerichtet wurde. Daher durften die Mitarbeiter die Küche und ihren Aufenthaltsraum selbst gestalten.

Zwölf Stunden in Bereitschaft

In einer Tagesschicht sind die Rettungsassistenten oder Rettungssanitäter sowie Fahrer und je ein Notarzt für zwölf Stunden in Bereitschaft. „Manchmal passiert kein Notfall und wir sitzen hier in der Wache zusammen, manchmal sind die Kollegen ständig auf Achse“, erzählt Vitzthum. Außerdem können sich die 17 Hauptamtlichen und auch die Notärzte in insgesamt vier Ruheräumen erholen.

Viele Fragen gestellt

Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten konnten die Besucher die Kompetenz der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen nutzen, um ihre Fragen zu stellen. Viele waren ganz allgemein interessiert an der Arbeit im Rettungsdienst oder wollten die Arbeitsstätte von Verwandten oder Freunden anschauen.

Andere holten sich Informationen zu weiteren Angeboten des Roten Kreuzes wie Essen auf Rädern oder zur gemeinsamen Notrufnummer des Rettungsdienstes mit der Feuerwehr 112.

Quelle: srit

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