Telent schließt Rahmenvertrag über das BOS-Zubringernetz

Backnang | am 08.04.2011 - 09:48 Uhr | Aufrufe: 396

Die Telent GmbH wird in den nächsten drei Jahren das BOS-Zugangsnetz in Sachsen errichten und mehr als 230 Standorte mit moderner Übertragungstechnik ausrüsten.

telent logoDer Rahmenvertrag mit dem Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium des Innern, beinhaltet die Lieferung und Integration von Richtfunksystemtechnik sowie ein übergreifendes Netzmanagementsystem. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro.

Die Leistungen der Telent GmbH umfassen die Planung der standortspezifischen Systemtechnik sowie Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme von mindestens 200 Richtfunk-Einzelstrecken. Zudem implementiert das Unternehmen ein Netzmanagementsystem für das BOS-Zubringernetz in Sachsen und übernimmt dabei alle Schritte von der Planung bis zur Konfiguration.

Das Projekt in Sachsen wird von den Telent-Niederlassungen in Radeberg, Teltow und Jena in den nächsten drei Jahren betreut. Das Unternehmen bringt hier seine langjährige Erfahrung und Kompetenz sowohl bei der Planung, Installation und Integration von Sicherheitsnetzen als auch im Bereich Richtfunktechnik ein.

"Dem Standort Radeberg kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Neben den Planungsleistungen erfolgt hier die Vormontage und Vorkonfiguration der Systeme für alle Standorte in Sachsen. Zudem übernimmt das dortige Projektmanagementteam mit langjähriger Richtfunkerfahrung die Steuerung des Rollouts", erklärt Matthias Halwaß, Account Manager bei der Telent GmbH.

Telent-Geschäftsführer Dr. Stefan Kindt ergänzt: "Mit unserer Organisation vor Ort stehen wir dem Freistaat und den BOS-Sicherheitsbehörden als langfristiger Partner für den Netzausbau sowie weitere Leistungen und Services zur Verfügung. Dabei bringen wir die Erfahrungen ein, die wir durch die Arbeit an BOS-Projekten in anderen Bundesländern bereits gewonnen haben."

Bundesweites BOS-Funknetz

In einem Phasenkonzept arbeiten Bund und Länder daran, den bisher genutzten Analogfunk durch ein bundesweit einheitliches Digitalfunknetz für alle BOS zu ersetzen. Davon profitieren unter anderem Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk, Zollbehörden und Verfassungsschutzämter. Vorteile des Digitalfunks auf Basis der TETRA-Technologie sind unter anderem die verbesserte Abhörsicherheit, Funktionalitäten wie Einzel- oder Gruppenkommunikation, Datenübertragung oder bessere Sprach- und Empfangsqualität.

Quelle: telent

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