Weiterbildung zum Rettungsassistenten wird vom Arbeitsamt gefördert

Hannover | am 04.07.2011 - 13:06 Uhr | Aufrufe: 1130

Seit Oktober 2010 darf die Rettungsschule in Goslar eine Weiterbildung zum Rettungsassistenten für gelernte Rettungssanitäter anbieten, die von der Bundesanstalt für Arbeit gefördert werden.

Hilfe im Verbund – Das DRK auf der Interschutz 2010Es handelt sich dabei um ein Förderprojekt zur Weiterbildung gering qualifizierter Mitarbeiter. Die Rettungsschule darf diese Maßnahme seitdem durchführen, weil sie mit dem Zertifikat „AZWV“ ausgezeichnet wurde, das für Anerkennungs- und Zulassungsverordnung – Weiterbildung steht.

Der erste Kurs, bei dem sich 16 Rettungssanitäter aus dem DRK-Kreisverband Uelzen zu Rettungsassistenten qualifiziert haben, wurde Ende Mai erfolgreich abgeschlossen. „Dafür mussten sie seit November 2010 an 420 Unterrichtsstunden in unserer Bildungseinrichtung teilnehmen und in 270 Stunden Klinikpraktika absolvieren, die diesmal im Klinikum Uelzen, dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen sowie dem Altmarkklinikum Salzwedel stattfanden“, erklärt der Schlulleiter Ralf Seebode. Die Absolventen haben mit dieser Schulungsmaßnahme zusätzliche Kompetenzen erworben, so dass sie jetzt dem Notarzt assistieren und auch medizinische Maßnahmen bei Notfällen selbstständig durchführen dürfen, wie zum Beispiel einen intravenösen Zugang
legen.

Außerdem können sie nun einen qualifizierten Berufsabschluss vorweisen. Als Rettungssanitäter waren sie hingegen schwerpunktmäßig für den Krankentransport zuständig. „Meine Kollegen und ich sind dem DRK-Rettungsdienst in Uelzen sehr dankbar, dass er uns für diese Qualifizierungsmaßnahme ein halbes Jahr freigestellt hat. Es ist ein wichtiger Beitrag, um meine berufliche Zukunft zu sichern. Als Familienvater von zwei Kindern ist das ganz wesentlich“, erklärt Björn Busenius (33), einer der Teilnehmer. Kurt-Jörg Sohnemann, Leiter des Uelzener Rettungsdienstes vom Deutschen Roten Kreuz, freut sich ebenfalls über diese Qualifizierungsmöglichkeit für seine Mitarbeiter an der Schule in Goslar und über die Förderung durch die Arbeitsagentur: „Mit der Ausbildung zum Rettungsassistenten haben wir einen weiteren wichtigen Schritt unternommen, um die Qualifikation unseres Rettungsdienstpersonals zu erhöhen und nachhaltig zu sichern.“

Die Wettbewerbsfähigkeit des DRK im Landkreis werde dadurch ebenfalls gestärkt. Weitere Informationen zu den nächsten Lehrgängen, die von der ARGE gefördert werden, sowie zum kompletten Angebot der DRK-Rettungsschule in
Goslar erhalten Sie unter: Tel. 05321 37140 und www.rettungsschule.de.

Quelle: DRK

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