Wohnhaus in Arnsberg-Hüsten wird durch Brand teilweise zerstört

Mühlenberg 7, Arnsberg | am 15.11.2011 - 09:45 Uhr | Aufrufe: 506

Hüsten. Auf dem Hüstener Mühlenberg wurde am Morgen des 15. November ein Mehrfamilienwohnhaus in Teilen ein Raub der Flammen. Um 09:45 Uhr alarmierte die Feuerwehr-Leitstelle die Hauptwache, die Tageswache, die Einheiten aus Arnsberg, Bruchhausen, Herdringen, Hüsten und Neheim sowie den Fernmeldedienst zu einem Dachstuhlbrand.

9 Bilder
Laut der eingegangenen Notruf-Meldung wurde zunächst vermutet, dass sich noch Personen in dem Gebäude befinden, welches aus einem dreigeschossigen Haupthaus und einem zweigeschossigen Anbau bestand.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das erste Obergeschoss des zweigeschossigen Anbaus im Vollbrand, und die Flammen schlugen bereits durch die Dachhaut. Die Rauchsäule, die über den Brandort aufstieg, war weithin sichtbar. Die Feuerwehr leitete umgehend Maßnahmen zur Personensuche und zur Brandbekämpfung im Außen- und im Innenangriff ein. Ein Einsatztrupp, der unter Atemschutz im Innenangriff sofort in die Brandwohnung vorging, konnte dort keine vermissten Personen lokalisieren. Wie sich im Einsatzverlauf herausstellte, hatten sich die im Hause befindlichen Personen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus eigener Kraft in Sicherheit bringen können. Eine Hausbewohnerin war jedoch durch das Brandereignis psychisch betroffen und wurde durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst vor Ort betreut.



Parallel zur Menschenrettung wurde von zwei Seiten ein umfassender Löschangriff mit mehreren B- und C-Rohren, unter anderem über zwei Drehleitern, vorgenommen. Die wichtigste Einsatzmaßnahme bestand darin, das Haupthaus gegen den im Vollbrand befindlichen Anbau zu schützen, was mit einer sog. Riegelstellung erreicht werden konnte. Hierbei konzentrierten sich die Löschmaßnahmen auf eine im Bereich des Übergangs der beiden Gebäudeteile befindliche Dachterrasse, in die sich der Brand fortgepflanzt hatte. Der dortige Löschangriff, der sich auf Grund der verwinkelten Bauweise schwierig gestaltete, wurde unter anderem über die beiden Drehleitern vor Ort befindlichen vorgenommen. Dieser massiv vorgetragene Löschangriff zeigte schließlich Wirkung, so dass die Feuerwehr durch ihr schnelles und gezieltes Handeln ein Übergreifen des Brandes auf das Haupthaus verhindern konnte. Trotzdem konnte nicht verhindert werden, dass das Haupthaus durch die Auswirkungen der Löscharbeiten und die starke Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen wurde, so dass beide Gebäudeteile zunächst nicht mehr bewohnbar waren.



Gegen 14:30 Uhr wurde ein Großteil der Einsatzmaßnahmen zurückgenommen. Zur Brandwache verblieb eine Gruppe mit einem Löschfahrzeug und einer Drehleiter noch bis in die Abendstunden vor Ort. Die Wasserversorgung wurde im Einsatzverlauf durch drei Pumpen aus der Röhr sichergestellt, so dass zu Spitzenzeiten rund 2.400 Liter Wasser abgegeben wurden. Die Feuerwehr war mit rund 110 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen im Einsatz.

Bilder und Videos zu diesem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren
Holzen. In der Nacht zu Donnerstag, den 30.12.2010 wurde die Feuerwehr gegen 02:15 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in Wettmarsen bei Arnsberg-Holzen gerufen. Alarmiert waren zunächst die Einheiten ... mehr
am 30.12.2010 02:15
von Peter Krämer     
Arnsberg. Am Mittwoch den 03.11.2010 wurde gegen zwölf Uhr mittags die Hauptwache der Feuerwehr der Stadt Arnsberg zu einem Kampfmittelfund an der Jägerbrücke in Arnsberg alarmiert. ... mehr
am 03.11.2010 11:56
von Peter Krämer     
Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie ein registriertes Mitglied von retter.tv sein.

Sie wollen aktiv an retter.tv teilnehmen, dann melden
Sie sich jetzt kostenlos an.

weiter zur Anmeldung