Zentrale Feuerwehralarmierung startet im Herbst

Krumbach | am 11.07.2011 - 08:00 Uhr | Aufrufe: 708

Der Beginn der Feuerwehralarmierung der Landkreise Günzburg, Neu-Ulm, Unterallgäu und der Stadt Memmingen durch die Integrierte Leitstelle Donau-Iller (ILS) wurde in einer Besprechung des zuständigen Lenkungsausschusses für Dienstag, 8. November, terminiert.

Die Integrierte Leitstelle, die vom Bayerischen Roten Kreuz in Krumbach im Auftrag des ZRF Donau-Iller betrieben wird, ist dann sowohl zuständig für die Alarmierung der Feuerwehr als auch für den Rettungsdienst. Letzterer wird bereits seit einem Dreivierteljahr von der ILS Donau-Iller alarmiert.

Ab 8. November dieses Jahres werden nun alle Anrufe mit der Notrufnummer 112 durch die Einsatzleitstelle in Krumbach bearbeitet, das heißt, die ILS Donau-Iller geht in den Echtbetrieb über. Die Leitstelle leitet dann über ein neu installiertes Informations- und Kommunikationssystem die notwendigen Maßnahmen ein und alarmiert die zuständigen Stellen. Dafür steht Personal aus den Bereichen der Feuerwehr und dem Rettungsdienst zur Verfügung.

In den nächsten Wochen wird getestet

Mit Inbetriebnahme der Einsatzleitstelle geht eine lange Planungs- und Umsetzungszeit zu Ende, die mit Unterzeichnung des Betreibervertrages mit dem Bayerischen Roten Kreuz im Juli 2007 begann. An der Umsetzung der Alarmierungsplanung waren neben den Rettungsdienstorganisationen die Kreisverwaltungsbehörden, die Kreisbrandinspektionen sowie die Feuerwehrkommandanten engagiert. Dieser oft ehrenamtlich geleisteten Arbeit ist zwischenzeitlich vom bayerischen Staatsministerium des Innern ein Lob ausgesprochen worden. Denn es hat dem Betreiber BRK eine gut strukturierte und leitlinienkonforme Datenbasis im Einsatzleitsystem bestätigt. Mit dem nun beschlossenen Termin bleibt nach Abschluss der restlichen Datenversorgung vorab noch ein mehrwöchiger Zeitraum, die Daten mit dem Einsatzleitsystem ausführlich zu erproben. Hierbei werden Testalarmierungen durchgespielt, wozu auch Vertreter der Feuerwehren aus den betroffenen Landkreisen einbezogen werden.

Quelle: AZ

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