Zu schwer: Rettungshubschrauber kann Notfallpatienten nicht mitnehmen

Klagenfurt | am 11.07.2016 - 11:28 Uhr | Aufrufe: 3370

Am gestrigen Sonntag kollabierte ein 65-jähriger Mann beim Schwimmen in einem See in Kärnten. Sofort wurde der Rettungsdienst alarmiert, ein Rettungshubschrauber kam zum Unfallort, konnte den Notfallpatienten aber nicht mitnehmen.

Wie heute.at berichtet, kollabierte der 65-Jährige am gestrigen Sonntagnachmittag beim Schwimmen im Keutschacher See. Andere Badegäste bemerkten die gefährliche Situation und zogen den Mann an Land. Der bewusstlose Notfallpatient sollte dann mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht werden, heißt es weiter, doch das war nicht möglich.

Patient zu schwer für Rettungshubschrauber

Der Grund: Der Notarzt schätzte den Patienten auf rund 150kg Gewicht - damit war er zu schwer für den Rettungshubschrauber. Laut heute.at trägt die Rettungsliege nur ein Gewicht von bis zu 120 kg. Deshalb wurde der Mann nach der Erstversorgung dann mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Bild: retter.tv Symbolbild

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