Brandschutzaktionen für die Jüngsten

Es gibt wenige Ziele, über die sich unsere Gesellschaft so einig ist wie das, unseren Kindern traumatische Erfahrungen zu ersparen - und wenn ein Kind eine solche Erfahrung durchleiden musste, bei deren Bewältigung zu helfen. Brandverletzungen wiederum gehören zu den schrecklichsten Unfallfolgen, die man sich vorstellen kann, und jedes Jahr verbrennen oder verbrühen sich allein in Deutschland 6000 Kinder so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen.

Brandschutzaktionen für die Jüngsten

Nur zu verständlich, dass sich Initiativen gründen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, bei Vorsorge und Linderung der Folgen zu helfen. Besonders prominent hierbei: Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V., gegründet 1993. Paulinchen e.V. berät bundesweit Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall: in der Klinik, während und nach der Rehabilitation und noch Jahre darüber hinaus. Ziel ist es, für jedes einzelne brandverletzte Kind die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Mit verschiedenen Präventions-Kampagnen warnt die Organisation darüber hinaus vor den Gefahren durch Feuer und heiße Flüssigkeiten.

Auf der Interschutz 2010 ist Paulinchen e.V. auf dem Gemeinschaftsstand von vfdb und VdS präsent (Halle 5, Stand B78). Der Verein stellt sich mit verschiedenen Präsentationen vor und informiert über seine Präventionsaktivitäten „Paulinchen - So schützen Sie Ihr Kind vor Verbrennungen und Verbrühungen", „Brennende Neugier", „Sicher grillen ohne Spiritus" und „Vorsicht mit heißen Flüssigkeiten".

Brandschutzerziehung auf drei Rädern

Neue Wege der Erziehung geht auch das Team Brandschutzerziehung. Brandschutzerziehung macht nur Sinn, so die Erkenntnis der Experten, wenn Brandgefahren erkannt und beurteilt werden können, so dass die Auswirkungen von Feuer und Rauch, sowie der Umgang mit Brandschutzeinrichtungen geläufig sind und das Verhalten bei Bränden eingeübt werden kann.

Um den Feuerwehren in Zeiten der rigorosen Einsparungen und Kürzungen eine kostenneutrale Möglichkeit zu geben, Kinder wirksam aufzuklären, greift das Team Brandschutzerziehung auf eine Idee der Thaler GmbH aus Osterhofen in Niederbayern zurück: Eine feuerrote Piaggio APE 50, die sofort alle Blicke auf sich lenkt, dient als „Brandschutzerziehungsmobil“. Wenn sich die Heckklappe öffnet, kommen Spannung, Spiel und Spaß zum Vorschein, mit denen spielerisch das Thema Vorbeugen von und Verhalten bei Bränden „an das Kind gebracht“ wird. Inzwischen nutzen bereits verschiedene Feuerwehren bundesweit diese Möglichkeit der Brandschutzerziehung, u.a. die Berufsfeuerwehr Augsburg, auf deren Interschutz-Stand sich die Initiative darstellt (Halle 1 Stand 76).  

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