Wie unterstütze ich den Arbeiter Samariter Bund?

Deutschland | am 30.06.2011 - 16:08 Uhr | Aufrufe: 1126

In Deutschland engagiert sich jeder Dritte in einem Ehrenamt. Ohne die Hilfe von freiwilligen Helfern und Förderern wäre die humanitäre Hilfe in ihrer heutigen Form nie so weit gekommen. Auch der Arbeiter-Samariter-Bund, als eine der größten Hilfsorganisationen ist ständig auf ehrenamtliche Mithilfe und Spenden angewiesen, um den Erfolg seiner Arbeit zu sichern und weiter ausbauen zu können. Bereits mehr als 1 Millionen Mitglieder unterstützen den ASB und ermöglichen durch ihren Mitgliedsbeitrag ein umfassendes Engagement sowohl in Deutschland als auch auf der ganzen Welt.

Aktive Mitgliedschaft

ASB Afrika Farmer.jpgDer ASB bietet allen Interessierten ein breites Spektrum an Möglichkeiten sich sozial zu engagieren und aktiv in die Gemeinschaft einzubringen. Egal ob Rentner, Schüler oder Manager, der ASB hält für jeden eine Gelegenheit bereit sich aktiv zu engagieren. Jede regionale Gliederung des ASB hat für freiwillige Aktive unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung. Zu den Bereichen in denen sich Interessenten engagieren können zahlen zum Beispiel die Erste-Hilfe-Ausbildung, der Sanitätsdienst, der Rettungshundedienst oder der Besuchsdienst für ältere und einsame Menschen. Um beim ASB  aktiv zu werden wendet man sich am besten an den ASB in seiner Nähe. In einem ersten Gespräch wird dann geklärt inwiefern man sich in der Gemeinschaft engagieren kann. Eine weitere Möglichkeit sich in die Gemeinschaft des ASB einzubringen besteht durch ein Engagement im Bundesfreiwilligen-Dienst oder durch ein Freiwilliges Soziales Jahr. Während des Freiwilligen Sozialen Jahres gibt es für junge Menschen vielseitige Möglichkeiten eines sozialen Engagements in ganz unterschiedlichen Bereichen. So bietet der ASB für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) unter anderem Einsatzbereiche in der Pflege, im Rettungsdienst, in der Behindertenhilfe oder in der Kinder- und Jugendhilfe. Des Weiteren können sich freiwillige Helfer zwischen 16 und 99 Jahren für 6 oder 18 Monate im Bundesfreiwilligen-Dienst (BFD) verpflichten. Der Bundesfreiwilligen-Dienst ersetzt ab dem 1.Juli 2011 den Zivildienst.  Beim ASB unterscheidet man den BFD bis 26 für Personen von 16 bis 26 Jahre und den BFD ab 27 für alle aktiven Helfer ab 27 Jahre. Über die Möglichkeiten eines FSJ oder den BFD informiert man sich am besten beim ASB selbst oder klickt sich durch den ASB-Stellenmarkt für Freiwilligendienste im Internet. Wer sich schon als Kind oder Jugendlicher im ASB engagieren möchte, kann bereits in jungen Jahren in der ASB-Jugend mithelfen das große Netz der Solidarität mitzutragen.

Spenden

Fehlt es an der nötigen Zeit sich aktiv im sozialen Bereich zu engagieren, kann oftmals schon eine kleine Spende dazu beitragen die Arbeit einer Hilfsorganisation  zu unterstützen. Egal ob eine einmalige Spende für ein frei wählbares Projekt oder durch eine dauerhafte Unterstützung des ASB als Mitglied, das Geld erreicht Menschen, die es am dringendsten gebrauchen können. Bei einer einmaligen Spende im Internet ist der Verwendungszweck des Geldbetrages frei wählbar. So kann man unter anderem entscheiden, ob man für die Opfer der Katastrophen in Japan, Haiti oder Sri Lanka spenden möchte, oder die finanzielle Hilfe lieber in Projekten zur Erdbebenvorsorge, zur Bildung in Entwicklungsländern, im Schulsanitätsdienst oder in der Kinder- und Jugendhilfe verwendet sieht. Eine weitere Möglichkeit den ASB zu unterstützen besteht in der Initiierung einer Anlass-Spende, zum Beispiel anlässlich eines Geburtstags, einer Hochzeit, einer Betriebsfeier oder eines anderen Ereignisses. Auch durch eine im Testament geregelte Zuwendung an den ASB kann der Verstorbene noch über seine Lebzeiten hinaus anderen Menschen helfen und soziale Werte weitervermitteln. Zu diesem Thema informiert der ASB in seiner Broschüre „Ihr Wille zählt“. Des Weiteren besteht die Möglichkeit durch eine eigene Stiftung oder Zustiftung, auch über den eigenen Tod hinaus, die Zukunft sozial mitzugestalten.  Wer den Arbeiter-Samariter-Bund jedoch nicht durch Geld- sondern lieber durch eine Sachspende unterstützen möchte, sollte jedoch Verständnis haben, dass es meistens nicht möglich ist diese anzunehmen, da die Kosten für Transport und Lagerung oftmals den Wert einer Neuanschaffung übersteigen.

Letztendendes kommt es nicht darauf an ob man sich aktiv oder passiv am sozialen Engagement beteiligt. In jedem Fall sind alle Formen humanitärer Hilfe ein nachhaltiger Beitrag die Welt ein kleines bisschen zu verbessern.

Weitere Informationen zum ASB finden Sie auch direkt auf der Homepage des Arbeiter-Samariter-Bundes.

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