DRF Luftrettung: Neues Dienstgebäude für den Dortmunder Hubschrauber

Zu einer Feierstunde für die Einweihung des neuen Dienstgebäudes hat die Dortmunder Luftrettungsstation Kooperationspartner aus Politik, Medizin und Rettungsdienst geladen. Bereits im Dezember konnten die Dortmunder Luftretter das neue Gebäude am Flughafen Dortmund beziehen.

DRF: Weitere sechs Jahre rot-weiße Luftrettung in HalleDas bestehende Personaldienstgebäude wurde in nur vier Monaten Bauzeit modernisiert und um 145 Quadratmeter erweitert. Vier moderne Ruheräumen, eine Küche und Sanitäranlagen, Lager- und Desinfektionsräume sowie eine Umkleide stehen den Besatzungsmitgliedern der Dortmunder Luftrettung zur Verfügung. Direkt neben dem Hubschrauberhangar befindet sich das kernsanierte Gebäude. Die neuen Räumlichkeiten am Dortmunder Flughafen bieten der Besatzung optimale Arbeitsbedingungen und sind die Voraussetzung, um auch in Zukunft Luftrettung auf höchstem Niveau leisten zu können.

Christoph Dortmund seit 22 Jahren stationiert

Den Festakt eröffnete Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung, mit den Worten: „17,8 Millionen Menschen leben in Nordrhein-Westfalen. Mitten in diesem bevölkerungsreichsten Bundesland ist ‘Christoph Dortmund’ seit über 22 Jahren stationiert. Es war an der Zeit eine Entscheidung zu treffen, und zwar für diesen Standort im Herzen NRWs. Für Patienten und Besatzung haben wir in unsere Luftrettungsstation am Dortmunder Flughafen investiert. Mit jährlich rund 700 Einsätzen ist unser Hubschrauber aus Dortmund nicht mehr wegzudenken. Mit der heutigen Einweihung des neuen Dienstgebäudes wird ein Grundstein für die weitere erfolgreiche Arbeit an der Station gelegt.“

„Luftrettung ist eine Erfolgsgeschichte“

Im Anschluss an Vorstand Dr. Hans Jörg Eyrich würdigten mehrere Grußredner die erfolgreiche Arbeit der Dortmunder Luftretter. Bürgermeister Manfred Sauer betonte: „‘Christoph Dortmund’ zeigt uns jeden Monat wie wichtig schnelle notärztliche Hilfe und der Transport in eine Klinik ist. Gerade in abgelegenen Orten oder bei vollen Straßen kann die Luftrettung ihre Stärken voll ausspielen.“

Andreas Sikorski, Leiter des Dezernats 22 der Bezirksregierung Arnsberg, reflektierte: „Luftrettung ist eine Erfolgsgeschichte. Heute ist ‘Christoph Dortmund’ ein fester Bestandteil des Rettungssystems. Das neue Gebäude ist ein Signal, dass die Besatzung ihre lebensrettende Aufgabe auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau fortführen kann.“

Vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit

Im Anschluss betonte Ralf Schluckebier, AOK Nord-West, die Notwendigkeit von ‘Christoph Dortmund’ in Nordrhein-Westfalen – einem Bundesland, dass die meisten Staukilometer aufzuweisen hat. Dirk Aschenbrenner, Städtischer Branddirektor der Berufsfeuerwehr Dortmund, hob die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit hervor.

„Dieser Standort von ‘Christoph Dortmund’  ist wichtig für die Region. Mit dem Neubau hat die HSD Luftrettung ein Zeichen gesetzt und sich gleichzeitig zum Flughafen Dortmund bekannt“, erklärte Markus Bunk, Geschäftsführer der Flughafen Dortmund GmbH.

Prof. Dr. Michael Schwarz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Dortmund, hob in seiner Rede die gute Kooperation des Klinikums mit dem Dortmunder Intensivtransporthubschrauber hervor.

Udo Laux, Leiter der Dortmunder Station, reflektierte abschließend die langjährige Geschichte der Luftrettungsstation.

 

Der Dortmunder Hubschrauber
Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte „Christoph Dortmund“ wird für den Transport von lebensbedrohlich erkrankten oder verletzten Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Dazu ist er täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und als fliegende Intensivstation ausgestattet. Durch seine zentrale Stationierung in Nordrhein-Westfalen kann er Kliniken in kurzer Anflugzeit erreichen. Darüber hinaus wird der rot-weiße Hubschrauber bei Nichtverfügbarkeit anderer Rettungshubschrauber als schneller Notarztzubringer eingesetzt. Zum Team gehören drei Piloten, 10 Rettungsassistenten und 16 Notärzte.

 

Quelle: DRF Luftrettung

Bild: DRF Luftrettung

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