DRK: Mit dem Dienstfahrzeug ins Bordell - Ärger um Chef der Rettungshundestaffel

Wirbel beim DRK Havelland: Der ehemalige Chef der Rettungshundestaffel soll mit seinem Dienstfahrzeug ins Bordell gefahren und Einsatzkleidung veruntreut haben. Ob die Vorwürfe so tatsächlich stimmen, ist aber noch nicht klar. Sicher ist nur: die Affäre um den ehemaligen Mitarbeiter beschert dem DRK einen gewaltigen Imageschaden. 

Immerhin 30 Mitglieder sollen laut der Berliner Morgenpost bereits aus dem DRK ausgetreten sein. Der Grund: ein ehemaliger Rettungshundestaffel-Führer. Ihm wird vorgeworfen, mit seinem Dienstwagen ins Bordell gefahren zu sein und außerdem sei er Schuld daran, dass die Rettungshundestaffel seit Anfang des Jahres dienstunfähig ist. Angeblich, so die Zeitung weiter, habe der Mann die gesamte Einsatzkleidung veruntreut. 

Ex-Chef reist für DRK in die Türkei

Obwohl der ehemalige Rettungshundestaffel-Chef schon Anfang des Jahres nicht mehr tätig ist, reiste er vor kurzem erst in die Türkei, um die Rettungshundestaffel von Antalya zu unterstützen, berichtet die Berliner Morgenpost weiter. Darüber wurde sogar in der Web-Zeitung des DRK berichtet. Doch nicht allzu lange, dann wurde die Meldung wieder gelöscht und hätte laut eines DRK-Sprechers dort niemals landen sollen. Außerdem, so die Zeitung weiter, war der ehemalige Chef privat in der Türkei und nicht als Vertreter des DRK. Wegen des Vorwurfs der Veruntreuung sagte der Ex-Chef, er habe etwa Hundeboxen privat bezahlt und diese deshalb nach seinem Ausscheiden mitgenommen. Weitere Ermittlungen muss nun die Staatswanwaltschaft Potsdam führen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild 

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