Neu-Ulm: Kreiswasserwacht, Feuerwehr und THW 24 Stunden lang im Übungseinsatz

Fünf Einsätze in 24 Stunden, die Rettungskräfte der Kreiswasserwacht Neu-Ulm, des THW und der Feuerwehr hatten viel zu bewältigen. Zwei Vermisstensuchen, Bootsunfälle, ein schweres Verkehrsunglück standen auf dem Übungsprogramm.

Neu-Ulm: Kreiswasserwacht, Feuerwehr und THW 24 Stunden lang im Übungseinsatz

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Insgesamt waren 40 Rettungskräfte an der Übung beteiligt. Bei ihrem ersten Einsatz am Samstagmorgen wurde die Wasserwacht von der Rettungshundestaffel und der Polizei unterstützt, denn in einem Wald bei Wallenhausen wurden laut Übungsszenario drei Kinder vermisst. Nach dem ersten Teil der Übung blieb den Rettern nicht viel Zeit, kurz darauf wurden sie zu einem Unfall eines Kajaks auf der Iller gerufen. Beide beteiligten Kajakfahrer waren verletzt und mussten aus dem Fluss gerettet werden.

THW bei 24 Stunden Übung

Noch während dieses Rettungseinsatzes wurde bereits erneut Alarm ausgelöst. Bei einem Schlauchbootunfall waren mehrere Personen verletzt worden. Die Einsatzleiter mussten aus dem Rettungsteam mehrere Einsatzkräfte abziehen um sie zu dem zweiten Bootsunfall zu schicken. Doch was zuerst schien wie ein reiner Unfall mit verletzten Personen entpuppte sich schnell zu einem Unfall mit Gefahrgut. Im laufe der Übung fand ein Taucher im See ein Fass mit Chemikalien. Die Tauchgruppe des THW wurde an die Übungsstelle alarmiert.

Feuerwehr Straß bei Übung der Wasserwacht

Am Abend folgte ein weiterer Teil der Übung. Ein Auto, das mit mehreren Personen besetzt war, steckte in der Roth fest. Mehrere Verletzte trieben im Wasser, nun musste auch die Feuerwehr Straß zu der Übung hinzugezogen werden.

Den genauen Ablauf der 24 Stunden Übung der Rettungsdienste im Kreis Neu- Ulm lesen Sie hier

Fotos zu der Übung finden Sie hier

Ein Video zu der Übung finden Sie hier

Bilder: Alfons Sailer

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