13 Feuerwehren im Großeinsatz, LKW verliert auf 60 Kilometern Apfelsaftkonzentrat

Buchholz in der Nordheide | am 20.09.2012 - 15:46 Uhr | Aufrufe: 1079

Die Polizei in Buchhohlz in der Nordheide bekam in der Nacht gegen 2.13 Uhr eine Ölspur auf der Bundesstraße 3 im Bereich Tredle gemeldet.

13 Feuerwehren im Großeinsatz, LKW verliert auf 60 Kilometern Apfelsaftkonzentrat

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Die Beamten rückten aus um die Ölspur auf der Bundesstraße zu lokalisieren, sie folgten der Spur bis kurz hinter dem "Trelder Berg" an der Kreuzung von B3 und B75. Dort stellten die Polizisten an einem Sandparkplatz einen LKW aus der Ukraine fest. Aus den Bordwänden des Fahrzeugs tropfte seitlich eine gelbe Flüssigkeit heraus, die 29- und 39-jährigen Fahrer schien die Tatsache, dass ihr LKW Ladung verlor jedoch reichlich wenig zu stören. Die beiden Männer saßen in aller Ruhe im Führerhaus des Fahrzeuges obwohl sie vermutlich sehr wohl bemerkt hatten, dass sich ihre Ladung auf der Fahrbahn verteilte. Wie sich herausstellte war der Sattelzug mit einem flexiblen Tank beladen, der mit 20.000 Liter Apfelsaftkonzentrat beladen war. Der Tank war undicht geworden und so floss das zähflüssige Gemisch auf die Fahrbahn.

Ölspur auf B3 entpuppt sich als Apfelsaftkonzentrat

Demnach war die Ölspur, die der Verkehrsteilnehmer den Polizisten gemeldet hatte in Wahrheit keine Ölspur sondern lediglich Apfelsaftkonzentrat. Doch das Apfelsaftkonzentrat bildete in Verbindung mit Wasser eine glitschige Masse, die die Fahrbahn spiegelglatt werden ließ. Es stellte sich heraus, dass der Tank bereits seit vielen Kilometern undicht war, schon im Heidekreis im Bereich Wietzendorf war Flüssigkeit auf die Fahrbahn gelaufen. Die Bundesstraße war dadurch auf insgesamt 60 Kilometern verunreinigt. Die Einsatzleitstelle alarmierte deshalb insgesamt 13 Feuerwehren um die Fahrbahn zu reinigen. Eine Spezialfirma pumpte den Tank des LKW leer, dessen Ladung eigentlich für eine Firma in Neuenkirchen im Landkreis Cuxhaven bestimmt gewesen war. Die Straßenmeistereien stellten Warnschilder auf und mussten die Geschwindigkeit entlang der Strecke auf 50 km/h reduzieren. Die Reinigungsarbeiten der Feuerwehr dauerten bis in den Morgen an und behinderten dadurch zusätzlich noch den Berufsverkehr.

Quelle und Bild: Polizeiinspektion Harburg

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