40 Grad und dröhnende Autos – schweißtreibender Einsatz für Kameraden

Mülheim an der Ruhr | am 26.08.2016 - 09:21 Uhr | Aufrufe: 449

Am Donnerstag verunglückte ein Arbeiter im Inneren Deutschlands längster Stahlbrücke. (Zur Bildergalerie)

3 Bilder
Am Donnerstagvormittag kam es gegen 11:37 Uhr zu einem aufwendigen Rettungseinsatz im Hohlraum der Ruhrtalbrücke. Ein Mitarbeiter einer dort mit Wartungsarbeiten beauftragten Firma zog sich im Inneren der Brücke eine Fußverletzung zu. Er befand sich in einer Entfernung von zirka 800 Metern vom Eingang auf der Mendener Seite der Brücke. Er konnte nicht mehr gehen und musste durch die Einsatzkräfte mit einem "Spineboard" (Hilfsmittel zur Rettung verunglückter Personen) aus dem Hohlraum der mit über 1.800 Metern längsten Straßenbrücke aus Stahl Deutschlands gerettet werden.

Undankbare Bedingungen für Einsatzkräfte

Das "Spineboard" mit dem darauf gelagerten Patienten wurde hierfür an eine Laufkatze befestigt, so dass der Patient schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte. Unter ständigen Dröhnen der über die Brücke fahrenden Fahrzeuge und gefühlten 40° Grad Celsius war der inzwischen schon wieder zu Scherzen aufgelegte Arbeiter nach zirka 90 Minuten wieder am Tageslicht. Zur weiteren Behandlung wurde er mit einem Rettungswagen in eine Unfallklinik nach Duisburg gefahren. Der schweißtreibende Einsatz war nach zirka zwei Stunden beendet. Hier geht's zur retter.tv Galerie mit Einsatzbildern!

Quelle und Bilder: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

 

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