Ärger um Truppenübungsplatzfeuerwehr

Ohrdruf | am 05.11.2013 - 16:02 Uhr | Aufrufe: 9610

Ärger um die Truppenübungsplatzfeuerwehr. Der Leiter der Truppenübungsplatzfeuerwehr Ohrdruf sowie die Bürgermeisterin der Stadt Ohrdruf und verschiedene Regionalpolitiker kämpfen um den Erhalt der Truppenübungsplatzfeuerwehr.

Diese soll nach plänen der Bundeswehr zum 1.1.2014 aufgelöst werden, da der TrÜbPl zum erweiterten Standortübungsplatz der Gothaer Friedensteinkaserne umgewandelt wird. Dies heißt das die Friedensteinkaserne dieses Gelände selbst verwalten muss und die Kommandantur inkl. Geländebetreuung, Range Control, Fernmeldeeinrichung und auch die Feuerwehr ersatzlos aufgelöst werden soll.

Aufgrund der großen Flächen des Platzes und der Altlasten in einen ausgedehnten Waldgebiet ist es den freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte technisch und personell nicht Möglich einen ständigen Brandschutz auf dem Gelände des Standortübungsplatzes sicherzustellen.

Da die TrÜbPl-Feuerwehr über zwei Großtanklöschfahrzeuge mit jeweils 3500 Liter Löschwasser verfügt können sie im Gelände die meisten Brände ohne externe Wasserversorgung löschen. Nur wenige Wehren in der näheren Umgebung des Truppenübungsplatzes verfügen über Fahrzeuge mit mehr als 2000 Liter Wasser.

Auch weigerten sich einige Wehren dieses Gelände zu betreten da teilweise noch scharfe Munition aus über 100 Jahren militärischer Nutzung unter der Erde liegt, welche durchaus bei einen Brand explodieren kann.

Auch im zivilen Umfeld spielt die Bundeswehr-Feuerwehr eine große Rolle für die Region da sie als 2. Löschzug der Feuerwehr Ohrdruf bei größeren Schadenslagen auch außerhalb des TrÜbPl. im Einsatz ist. So waren sie in der Vergangenheit bei Gebäudebränden und auch beim Hochwasser im Einsatz.

Wir hoffen das die Politik die Notwendigkeit dieser Feuerwehr erkennt und ihre Entscheidung über eine Auflösung überdenken.

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