Anhalter legt „Leuchtfeuer“

Paderborn | am 01.04.2014 - 08:05 Uhr | Aufrufe: 922

In der Nacht auf Sonntag versuchte ein 42-Jähriger mit einer Art "Leuchtfeuer" als Anhalter von einem Autofahrer mitgenommen zu werden. Stattdessen musste der erfolglose Tramper im Polizeigewahrsam übernachten.

In der Nacht auf Sonntag meldeten Passanten ein Feuer im Wald in Paderborn. Polizei und Feuerwehr rückten aus. Eine Polizeistreife entdeckte neben dem brennenden Reisig und Laub einen Mann, der rücklings zum Feuer auf dem Waldboden lag. Der Angetrunkene gab an, ihm sein kalt geworden und er müsse sich wärmen. Sogleich warf der Mann weitere Zweige ins Feuer und sagte, er sei auf dem Weg nach Hause.

Polizei zeigt Anhalter an

Er habe versucht, als Anhalter Autofahrer zu stoppen. Da niemand anhielt, habe er sich sogar auf die Straße gelegt, um das nächste Fahrzeug zum Anhalten zu zwingen. Auch das habe nicht geklappt. Mit dem Feuer wollte er nun auf sich aufmerksam machen, außerdem sei ihm kalt geworden. Die Polizisten hielten den 42-Jährigen aus dem Kreis Lippe davon ab, weitere Äste auf das Feuer zu werfen und nahmen ihn zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Die Feuerwehr löschte den sich ausbreitenden Brand. Weil wegen der Trockenheit absolute Waldbrandgefahr herrschte, zeigte die Polizei den "Tramper" wegen Herbeiführens einer Brandgefahr an.

 

 

Quelle: Kreispolizeibehörde Paderborn

Bild: retter.tv Symbolbild

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