Betrunkener Lkw-Fahrer hält Feuerwehr Gudensberg über vier Stunden in Atem

Gudensberg | am 08.01.2013 - 13:00 Uhr | Aufrufe: 1255

Samstagnacht hielt ein slowakischer Lkw-Fahrer die Feuerwehrleute der Gudensberger Wehr für vier Stunden in Atem. Der betrunkene Fahrer war gegen ein Verkehrsschild gefahren, wodurch der Tank seines Fahrzeuges aufriss.

Vier Stunden war die Feuerwehr Gudensberg wegen eines betrunkenen Lkw-Fahrers am Samstag im Einsatz.

Verkehrsschild reißt Dieseltank auf

Beim Wenden hatte der slowakische Lkw-Fahrer den Dieseltank seines Lkw an einem Verkehrsschild aufgerissen. Danach fuhr er einfach weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Seinen Sattelzug stellte der Fahrer schließlich an einem Feldweg ab.

Feuerwehr kann Tank nicht abdichten

Eine Polizeistreife aus Fritzlar entdeckte die Dieselspur. Die Polizeibeamten folgten der Spur, die sie schließlich zu dem betrunkenen Lkw-Fahrer führte. Die Feuerwehr Gudensberg wurde sofort alarmiert. Aufgrund der großflächigen Beschädigung des Tanks, gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr allerdings nicht den Dieseltank abzudichten. Der auslaufende Kraftstoff konnte dennoch aufgefangen werden.

Erdreich muss ausgebaggert werden

Der bereits zuvor ausgelaufene Dieselkraftstoff hat neben der Fahrbahn auch das Erdreich auf und neben dem Feldweg kontaminiert. Eine Spezialfirma wurde beauftragt das Erdreich auf einer Fläche von 350 Quadratmetern und bis zu einer Tiefe von 30 cm auszubaggern und zu entsorgen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca.10.000 Euro geschätzt.

Sperrvermerk für Deutschland

Dem 31-jährigen betrunkenen Fahrer wurde Blut entnommen. Außerdem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro, die durch die Staatsanwaltschaft festgelegt wurde, leisten. Sein Führerschein wird in sein Heimatland nachgeschickt werden, nachdem ein Gericht den Sperrvermerk für Deutschland eingetragen hat.


Erfahren Sie hier mehr zur verursachten Dieselspur und dem Einsatz der Feuerwehr Gudensberg.

Bild: retter.tv Archivbild

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