Brandanschlag auf Flüchtlingsheim: Feuerwehrmann angeklagt

Salzhemmendorf | am 14.01.2016 - 11:23 Uhr | Aufrufe: 379

Bei einem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Salzhemmendorf Ende August entkamen eine Frau aus Simbabwe und ihre drei Kinder nur knapp dem Feuer. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat nun Anklage gegen die drei Täter erhoben, unter anderem wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung. Einer von ihnen war zum Zeitpunkt des Anschlags Mitglied der freiwilligen Feuerwehr.

Symbolbild FeuerwehrWie der NDR berichtete, hatten zwei Männer im Alter von 25 und 31 Jahren und eine 24-jährige Frau bei den Vernehmungen ihre Tatbeteiligung eingeräumt. Der Prozess soll nun vor dem Landgericht Hannover verhandelt werden.

Motiv Ausländerhass

Die Staatsanwaltschaft ist der Überzeugung, dass die Täter aus Ausländerhass gehandelt haben. Zudem sei einer der Täter bei der freiwilligen Feuerwehr engagiert. Er half später ebenfalls bei den Löscharbeiten, so der NDR. Er soll offenbar in der rechten Szene aktiv gewesen sein.

Reue nach Brandanschlag

Der 31-jährige Angeklagte zeigte nach Angaben des NDR Reue nach dem Brandanschlag und verurteilte seine Tat. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Anschlag niemand verletzt.

Bild: retter.tv Symbolbild

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