Brandenburg: Neonazi-Verdacht gegen Berufsfeuerwehr-Anwärter

Brandenburg | am 15.09.2015 - 09:38 Uhr | Aufrufe: 719

In Eisenhüttenstadt sollen Berufsfeuerwehr-Anwärter auf einer Party „Sieg Heil“ gerufen und rechte Musik gehört haben (retter.tv berichtete). Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Symbolbild FeuerwehrWie retter.tv bereits berichtete, soll es Ende August auf einer Feier am Rande eines Grundlehrgangs an der Landesfeuerwehrschule „Sieg Heil“ gerufen und rechtsextreme Musik abgespielt haben. Nun ermittelt der polizeiliche Staatsschutz gegen neun Lehrgangsteilnehmer. Der Jahrgang der Berufsfeuerwehrleute soll laut der Märkischen Allgemeinen bereits früher wegen rechtsextremistischer Tendenzen auffällig geworden sein.

Keine direkten Konsequenzen

Trotzdem erklärte Landesbranddirektor Heinz Rudolph, es gebe keinen „braunen Mob“ unter den Brandenburger Kameraden. Bisher wurden auch noch keine direkten Konsequenzen gezogen. Erst wenn die Vorwürfe bestätigt sind, kann den Lehrgangsteilnehmern gekündigt werden. Der Ermittlungserfolg hängt allerdings entscheidend davon ab, ob Kameraden bereit sind, gegen andere Kameraden auszusagen.

Bild: retter.tv Symbolbild

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