Brandstiftung: Feuerwehrmann vor Gericht

Salzgitter-Bad | am 14.10.2016 - 09:54 Uhr | Aufrufe: 306

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen einen 23-jährigen Feuerwehrmann erhoben. Er soll absichtlich drei Brände gelegt haben.

Der erste Fall ereignete sich bereits am 25. Juli. Damals steckte der Feuerwehrmann zusammen mit einem 25-jährigen Komplizen einen Müllcontainer in Brand. In derselben Nacht zündeten sie 34 weitere Mülltonnen an. Wenige Tage später setzten die beiden einen Dachstuhl einer unbewohnten Baracke in Brand. Noch Ende Juli wurde der Feuerwehrmann dann festgenommen und saß bis zum 10. September in Untersuchungshaft.

Beschuldigte zeigen sich geständig

Erst nach Wochen zeigten sich er und sein Komplize geständig. Wie die Salzgitter-Zeitung berichtet, trat der damals 22-jährige nach dem Vorfall freiwillig aus der Wehr aus. Wann das Gerichtsverfahren eröffnet wird, steht noch nicht fest. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 150.000 Euro, die beiden Täter erwartet eine Freiheitsstrafe von 12 Monaten bis zu 10 Jahren. An den Löscharbeiten soll der ehemalige Kamerad nicht beteiligt gewesen sein.

Bild: retter.tv Symbolbild

 

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