Dachstuhlbrand im Kloster: 119 Einsatzkräfte kämpften mit den Flammen

Oeventrop | am 12.07.2017 - 12:46 Uhr | Aufrufe: 415

Die Feuerwehr wurde in der Nacht zu Mittwoch unter dem Alarmstichwort "Dachstuhlbrand" in der alten Salus-Klinik Oeventrop alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl des ehemaligen Klosters bereits im Vollbrand.

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Wegen der Größe des Brandes wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Eingesetzt waren Kräfte der Feuerwehr Arnsberg von den Wachen Arnsberg und Neheim sowie den Löschzügen Bruchhausen/Niedereimer, Arnsberg, Rumbeck und Oeventrop. Feuerwehrleute vom Löschzug Freienohl wurden zur Unterstützung der Wasserversorgung hinzugerufen. Im Einsatz waren ferner der Fernmeldedienst der Feuerwehr Arnsberg sowie die Kreisschirrmeisterei mit Atemschutzwerktstatt. Unterstützung gab es vom Rettungsdienst Meschede, Notarzt, Deutschem Roten Kreuz Hüsten, Malteser Hilfsdienst Arnsberg sowie dem Deutschen Roten Kreuz Meschede/Eslohe, das die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm.

Löschung von innen war zunächst nicht möglich

Während der Dachstuhlbrand bereits über zwei Drehleitern von außen bekämpft wurde, bauten Feuerwehrleute eine Schlauchbrücke zur Sicherstellung der Wasservorsorgung aus der Ruhr auf. Dabei wurde eine Strecke von 2,5 Kilometern überwunden. Der Versuch, mit Feuerwehrleuten unter Atemschutz das Feuer auch von innen zu löschen, wurde aus Sicherheitsgründen jedoch zunächst wieder eingestellt und konnte erst im Verlauf der Löscharbeiten wieder aufgenommen werden.

Feuer erst nach vier Stunden unter Kontrolle

Der Feuerwehr gelang es, durch das schnelle und konsequente Eingreifen noch größeren Schaden am Gebäude und die Ausbreitung des Feuers auf andere Gebäudeteile zu verhindern. Erst knapp vier Stunden nach der Alarmierung war das Feuer unter Kontrolle. Bis in die Morgenstunden dauerten im Anschluss die weiteren Lösch- und Nachlöscharbeiten, bei denen u.a. das Dach des Gebäudes geöffnet und Glutnester abgelöscht wurden. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt, die Polizei setzt Brandermittler ein.

Fotos vom Einsatz gibt es in unserer Bildergalerie.

Text- und Bildquelle: Feuerwehr Arnsberg

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