Datenbrillen, Drohnen, Supercomputer: Die Feuerwehr wird immer digitaler

Vernetzte Einsatzwagen, intelligente Schutzanzüge und Datenbrillen – die Welt der Feuerwehr wird immer digitaler.

Die Arbeit der Feuerwehr wird immer mehr durch digitale Hilfsmittel unterstützt. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat die wichtigsten Gadgets zusammengefasst:

Vernetzte Einsatzwagen

An einem Einsatzort können die vernetzten Einsatzwagen immer die Einwohnermeldedatei abrufen – egal wo und wann der Einsatz stattfindet. So müssen sich die Einsatzkräfte nicht mehr extra an die Zentrale wenden, um herauszufinden, ob sich eventuell noch Personen in einem brennenden Gebäude befinden könnten.

Drohnen

Auch Drohnen erleichtern die Arbeit der Feuerwehr. Sie können aus der Luft Bilder schicken, die beim Einschätzen des Ausmaßes eines Brandes helfen können. Der Einsatz der Feuerwehr kann dann effizienter gestaltet werden.

Datenbrillen

Datenbrillen sind eine tolle Erfindung: Bei Einsätzen mit giftigen Stoffen werden dem Feuerwehrmann in Schutzkleidung mit einem Blick auf das Etikett sofort Informationen aus einer Datenbank angezeigt.

Intelligente Schutzanzüge

Auch die Schutzanzüge können mittlerweile mehr, als nur vor sichtbaren Gefahren zu schützen. Sie sind mit empfindlichen Sensoren ausgestattet, die Alarm schlagen, sollte der Anzug zu viele Schadstoffe aufgenommen haben und die Giftkonzentration zu hoch sein. Dann muss der Anzug ausgewechselt werden.

Supercomputer

Die Supercomputer, mit denen viele Einsatzleiter vor Ort arbeiten, helfen bei wichtigen Entscheidungen während eines Einsatzes. Sie können nämlich zum Beispiel Szenarien durchrechnen, wohin und in welcher Geschwindigkeit Gaswolken ziehen werden. Sollten Wohngebiete betroffen sein, kann die Feuerwehr zeitnah mit der Evakuierung beginnen.

Bild: retter.tv Symbolbild

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