Davon kann man nie genug haben: Feuerwehr Karlstein erhält neuen AED

Karlstein | am 25.03.2017 - 09:55 Uhr | Aufrufe: 335

Am Mittwochabend, wurde der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ein AED (Automatischer-Externer-Defibrillator) als Spende übergeben. Anlass dafür war ein Notfall, der zum Glück gut ausgegangen ist.

Wie primavera24.de berichtet, erlitt am 30.07.2016 der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein während eines Einsatzes einen plötzlichen Herzstillstand und brach bewusstlos zusammen. Sofort wurden Maßnahmen zur Ersten-Hilfe durch anwesende Feuerwehrkameraden eingeleitet und weitere Kameraden mit höherer medizinischer Ausbildung hinzugerufen. Ebenfalls wurde ein entsprechender Notruf abgesetzt. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens führten die Feuerwehrkräfte, zusammen mit der Karlsteiner Feuerwehrärztin, Reanimationsmaßnahmen durch. Hier kam einer der drei bereits vorhandenen AED zum Einsatz. Durch die Abgabe mehrerer Elektroschocks, Verwendung der umfangreichen Sanitätsdienstlichen Ausstattung sowie der hochqualifizierten Erstversorgung durch die Feuerwehrkameraden, konnte der Kommandant nach der Übernahme durch Rettungsdienst und Notarzt, erfolgreich und letztendlich ohne bleibende Schäden, wiederbelebt werden.

Das lebensrettende Gerät ist immer dabei

Der Grund für einen vierten AED war folgender: Aktuell sei auf jedem Löschgruppenfahrzeug ein AED verladen. Bei mindestens 90 Prozent der Einsätze und Ausbildungen ist mindestens eines der drei Löschfahrzeuge dabei, bei einem Verkehrsunfall oder Brand sogar mindestens zwei dieser Fahrzeuge im Einsatz. Somit sei sichergestellt, dass sich auf jeden Fall ein solches Gerät an der Einsatzstelle befindet. Der neue AED wird nun in einer erweiterten und einheitlichen Erste-Hilfe Ausstattung „First-Responder“ eingesetzt. Einem Notfallrucksack mit Medikamenten und Sauerstoff, der dem Fachpersonal wie der Feuerwehrärztin, externen Ärzten oder entsprechend qualifizierten Personen vorbehalten ist und im neuen Feuerwehrgerätehaus seinen Platz finden wird.

Text- und Bildquelle: Polizeiinspektion Lüneburg

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